Do, 23. November 2017

Falscher Käufer

24.02.2015 10:31

48-jähriger Grazer fiel Internetbetrug zum Opfer

Ein 48-jähriger Mann aus Graz ist Ende Jänner Opfer eines Internetbetruges geworden, wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Dienstag mitteilte. Er wollte online eine wertvolle Uhrenkette verkaufen. Die Identität und die Einzahlungsbestätigung des vermeintlichen Käufers waren jedoch gefälscht, so die Polizei.

Auf einer Internetplattform bot der Mann eine Uhrenkette aus dem Jahr 1880 zum Verkauf an, woraufhin sich ein Interessent mit dem Aliasnamen "Patrick Moser" meldete. Die beiden vereinbarten einen Kaufpreis von 1.900 Euro. Seine "Identität" wies der Käufer mit einem Foto seines Reisepasses nach.

Nach einiger Zeit erhielt der Grazer eine E-Mail eines internationalen Online-Zahlsystems, in der die Bezahlung des Kaufpreises bestätigt wurde. Der 48-Jährige schickte die Ware daraufhin an die angegebene Lieferadresse nach Großbritannien.

Als der Grazer dann jedoch auf seinem Konto kein Geld vorfand, fragte er im Februar bei dem Online-Zahlsystem nach, ob der Betrag wohl eingelangt sei. Dort wusste man jedoch nichts von einer entsprechenden Überweisung.

Wie sich herausstellte, waren sowohl die Bestätigungsmail als auch die Identität des Unbekannten gefälscht. "Nur wenn in diesem Fall die IP-Adresse des Täters verfolgbar ist, besteht auch die Möglichkeit, ihn auszuforschen", erklärte Maximilian Ulrich von der Landespolizeidirektion am Dienstag.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden