Mo, 23. Oktober 2017

Anstoß von Sima

24.02.2015 09:35

Welpenmafia: Bald länderübergreifende Maßnahmen?

Nach einem neuerlichen Fall von illegalem Welpenhandel am vergangenen Wochenende hat die Wiener Tierschutzstadträtin Ulli Sima zu überregionalen Maßnahmen aufgerufen. "Es freut mich, dass wir kürzlich eine gemeinsame Initiative mit Tierschutzministerin Sabine Oberhauser starten konnten. Nun werden wir im nächsten Schritt die anderen Bundesländer einbeziehen", so Sima.

Der jüngste Fall kam durch einen Scheinkauf ans Licht. Auf der Internetplattform bazos.at wurden drei Welpen - zwei Chihuahuas und ein Mops - angeboten. Tierschützer verständigten beim vereinbarten Kauftermin Polizei und Amtstierarzt, die Tiere wurden abgenommen und ins TierQuarTier gebracht.

Private dürfen im Internet keine Tiere verkaufen
Die Tiere wurden aus der Slowakei nach Österreich importiert, waren nicht gegen Tollwut geimpft und hatten keine gültigen Papiere. "Es ist für Private verboten, Tiere im Netz anzubieten - dahinter steckt viel Tierleid", stellte Sima einmal mehr klar. Zudem ist die Gefahr eines Seuchenimports durch kranke oder nicht geimpfte Hunde groß.

Stadt Wien im Kampf gegen die Welpenmafia
Die Stadt Wien geht laut einer Aussendung vom Montag seit über einem Jahr gemeinsam mit Tierschützern und der Wiener Polizei gegen den illegalen Welpenhandel vor. Zwei große Internet-Plattformen - tieranzeigen.at und bazar.at - verzichten mittlerweile auf private Tierinserate, dort dürfen nur noch zertifizierte Züchter und eingetragene Tierschutzvereine inserieren.

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