Mi, 13. Dezember 2017

Sperren & Wehwehchen

23.02.2015 17:42

Hütter muss gegen Villarreal in Trickkiste greifen

Einen 1:2-Rückstand aus dem Hinspiel muss Red Bull Salzburg am Donnerstag gegen Villarreal aufholen. Vor eigenem Publikum soll der Aufstieg ins Achtelfinale der Europa League gelingen. Es steht dabei bereits jetzt fest, dass Trainer Adi Hütter nicht auf seine beste Elf zurückgreifen kann. Mit Ilsanker ist der Mittelfeldabräumer gesperrt, dazu ist Leitgeb mehr als fraglich.

Sieben Änderungen gegenüber der Partie in Spanien hatte Hütter in Ried vorgenommen. Natürlich in Blickrichtung Villarreal. Dennoch nützte Salzburgs Trainer die Möglichkeit, um eine Option für das Rückspiel im Sechzehntelfinale der Europa League zu testen: und zwar mit Ramalho und Keita im zentralen Mittelfeld.

Hütter glaubt an Ramalho und Keita
Warum das? Ilsanker ist am Donnerstag Gelb-gesperrt, muss auf der Tribüne Platz nehmen. Die droht auch Leitgeb, der wieder Probleme mit seinem Knie hat – Einsatz ungewiss! Hütter erklärte jedenfalls nach dem 2:2 in Ried seine Aufstellung: "Andre Ramalho wollte ich im Zentrum lassen, weil er auch am Donnerstag eine gute Option ist. Er hat für Stabilität gesorgt. Keita ist in sehr guter Verfassung. Ich bin mir sicher, dass er und André am Donnerstag eine gute Figur machen werden."

Caleta-Car muss wohl hinten ran
Bleibt aber noch die Problemzone Innenverteidigung. Zwar ist Martin Hinteregger in sehr guter Form, doch hinter dem Abwehrchef klafft ein Leistungsloch: Ramalho ließ in Villarreal aus. Caleta-Car erwischte in Ried keinen guten Tag: In seinem erst dritten Pflichtspiel-Einsatz für Salzburg patzte das 18-jährige Talent beim 1:2, wurde dann ausgetauscht. "Wir hatten extreme Unruhe hinten – vor allem bei langen Bällen. Duje ist in dieser Phase neben den Schuhen gestanden. Darum habe ich mich für eine Auswechslung entschieden", so Hütter.

Spielt Ramalho im Mittelfeld, muss Caleta-Car ran. Eine Alternative gibt’s im Abwehrzentrum keine mehr.

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