Sa, 25. November 2017

Touristiker jubeln

23.02.2015 16:44

Mehr Urlauber in Tirol trotz „Russen-Flaute“

Tirols Tourismusbranche jubelt! In der ersten Hälfte der aktuellen Wintersaison legten die Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahr um 89.000 (+ 0,8 %) auf 11,1 Millionen zu – die Gästeankünfte um 189.000 (+ 7,9 %) auf 2,6 Millionen. Zugewinne gab es aus allen wichtigen Herkunftsmärkten. Einzige Ausnahme: Russland.

Gemessen an den Nächtigungen liegt das bisherige Ergebnis auf Rang zwei – nur übertroffen von der Rekordsaison 2012/13. Laut Tirol Werbung machen die Übernachtungen von November bis Jänner rund 43 Prozent der gesamten Winterbilanz aus. Grund für das unterschiedliche Wachstum von Ankünften und Nächtigungen ist die Aufenthaltsdauer. Diese sank zuletzt von 4,6 auf 4,3 Tage. "Das positive Ergebnis ist vor dem Hintergrund der schwierigen Ausgangslage besonders hoch einzustufen und deutlich besser als erwartet", freut sich Tourismusreferent LH Günther Platter.

Mehr Polen entdecken Tirol

Für die zahlenmäßig eindeutig größte Nächtigungssteigerung sorgten heuer bisher Urlauber aus Polen. Aus diesem Markt wurde ein Zuwachs von 51.000 (+ 25 %) verzeichnet. Eine deutliche Steigerung gab es auch bei den Ankünften polnischer Gäste (+ 36 %). "Verstärkte werbliche Maßnahmen in Polen und die Verschiebung der Ferien in einigen Regionen haben sich bemerkbar gemacht", betont Tirol Werbung-Chef Josef Margreiter.

Deutschland wichtigster Markt

Die größte Zunahme bei den Ankünften sei aber auf dem für Tirol mit Abstand wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland registriert worden. Diese legten um 83.000 (+ 6,7 %) zu. Bei den Nächtigungen gab es ein kleines Plus von 21.000 (+ 0,4 %). Große Zuwächse bei Nächtigungen gab es etwa auch aus Italien (+ 20.000 bzw. 11 %), der Schweiz (+ 19.000 bzw. 3,5 %) und auch aus China (+ 12.000 bzw. 43,8 %).

"Problemkind" Russland

Den erwartet deutlichen Rückgang gab es bei Gästen aus Russland. Die Nächtigungen sanken um 93.000 (-24,5 %), die Ankünfte gingen um 13.000 (- 23,7 %) zurück. Tirol sei mit 40 Prozent Anteil an den Winterurlauben russischer Gäste in den Alpen aber trotzdem nach wie vor klarer Marktführer. "Diese Spitzenposition wollen wir trotz der derzeit schwierigen Situation ausbauen", sagt Margreiter.

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