Do, 19. Oktober 2017

Rettung gelungen

23.02.2015 09:39

Hund im Nordburgenland vergiftet – Tier überlebte

Im Bezirk Neusiedl am See ist erneut ein Hund vergiftet worden. Nachdem vor knapp zwei Wochen eine Schäferhündin aus Nickelsdorf gestorben war, ist nun ein Mischling in Parndorf vergiftet worden. "Snoopy" dürfte am Donnerstag während eines Spaziergangs eine giftige Substanz gefressen haben, berichtete die Polizei am Montag. Der Hund wurde in einer Tierklinik behandelt, er überlebte.

Der Mischling einer 35-Jährigen zeigte nach dem Gassigehen am Donnerstag zu Hause Symptome wie heftiges Verkrampfen, Schaum vor dem Maul sowie unkontrollierte Darmentleerung. In der Tierklinik stellte man die Vergiftung und eine damit verbundene Unterzuckerung fest, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland.

Köder werden nun untersucht
Nachdem eine andere Spaziergängerin am Samstag vergiftetes Faschiertes in Form von Bällchen fand, erstattete die Hundebesitzerin am Sonntag Anzeige. In dem Gebiet, wo auch die 35-Jährige mit ihrem "Snoopy" unterwegs war, waren laut Exekutive mehrere Köder dieser Art ausgelegt. Die Bällchen wurden nun in die Tierklinik gebracht und die Substanz untersucht.

Vergiftungsfälle im Burgenland häufen sich
In Nickelsdorf waren vor knapp zwei Wochen zwei Hunde Opfer einer Vergiftung. Ein Rüde überlebte, eine Schäferhündin starb. Im Hof und im Garten des Anwesens wurden damals mehrere teerartige Klumpen sichergestellt, bei denen es sich vermutlich um das Gift handelte.

Online-Ratgeber und Giftwarnkarte
Für besorgte Hundehalter hat die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" einen Online-Ratgeber zum Thema "Verdacht auf Giftköder - Wie verhalte ich mich richtig?" erstellt. Die Experten raten Bürgern, aufmerksam zu sein und bei Verdacht auf Giftköder unverzüglich eine Meldung bei der Polizei machen. Einen Überblick über aktuelle Giftwarnungen verschafft das Projekt "Giftwarnkarte" .

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