Mi, 22. November 2017

Party ohne Freunde

22.02.2015 18:39

Fremde retten Geburtstag von autistischem Kind

Zu seinem sechsten Geburtstag hat Glenn Buratti 16 Mitschüler zu seiner Party eingeladen - doch kein einziges Kind tauchte auf. Die grenzenlose Enttäuschung des autistischen Buben aus Florida brach seiner Mutter das Herz - und so machte sie ihre Verzweiflung auf Facebook öffentlich. Zehntausende gratulierten daraufhin dem Kleinen. Einige Fremde sowie die Mitglieder der örtlichen Feuerwehr und Polizei bewiesen ein besonders großes Herz: Sie schmissen eine unvergessliche Geburtstagsparty für den Buben.

"Es ist der größte Schmerz, den man haben kann, wenn man sieht, wie niedergeschlagen das eigene Kind ist", erklärt Ashlee Buratti in einem Interview mit Fox35. Frustriert postete sie die Geschichte ihres Sohnes auf der Facebook-Seite ihrer Region Osceola. Binnen Minuten gratulierten dem Sechsjährigen zahlreiche Fremde online zum Geburtstag.

Fremde brachten Geschenke vorbei
Und dem nicht genug: Einige Eltern wollten ihre Kinder bei Glenn vorbeibringen, um den Buben zu beschenken und mit ihm gebührend zu feiern. "Etwa 15 Kinder und 25 Erwachsene kamen vorbei. Glenn ist normalerweise schüchtern, aber gegenüber dieser Gruppe verhielt er sich, als würde er sie schon sein ganzes Leben lang kennen", erzählt die glückliche Mutter gegenüber der lokalen Zeitung "Osceola News-Gazette".

Helikopter kreiste über Haus des Geburtstagskindes
Auch die örtliche Polizei bekam Wind von der Geschichte und ließ spontan einen Helikopter über dem Haus der Burattis kreisen. "Er hat die ganze Zeit gewinkt und gelächelt, unglaublich", so die Mutter des Buben. In den Tagen nach dem Geburtstag ging die Party sogar noch weiter: Polizei und Feuerwehr kamen mit Einsatzfahrzeugen, Glenn durfte in einem Feuerwehrauto mitfahren und wurde mit Geschenken überhäuft, die die Männer aus eigener Tasche bezahlt hatten.

Glenn: "Danke, ich hatte so viel Spaß"
"Sie haben uns wie ihre Familie behandelt", so die Mutter gegenüber Fox35. Und auch Glenn kam dank der einzigartigen Aktion über seine Enttäuschung hinweg: "Danke, ich hatte so viel Spaß."

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