Fr, 15. Dezember 2017

Tipps für Anrufer

21.02.2015 16:00

Leitstelle schickt noch während des Notrufs Hilfe

Gerade an Ski-Wochenenden ist die Leitstelle Tirol besonders gefordert: Das richtige Verhalten bei einem Notruf trägt wesentlich zu einem raschen und zielgerichteten Einsatzablauf bei. Schon während des Notrufgesprächs werden die Einsatzkräfte alarmiert und losgeschickt. 300.000 Einsätze wurden 2014 koordiniert.

Die Leitstelle Tirol ist das Informations- und Kommunikationszentrum für alle Blaulichtorganisationen mit Ausnahme der Polizei. Doch wie setze ich aber einen Notruf richtig ab?

Schnelle Lokalisierung des Notfallortes

"Leitstelle Tirol Notruf, wo genau ist der Einsatzort?" So lautet die erste Frage der Mitarbeiter beim Notruf. "Ziel ist eine schnelle Lokalisierung des Notfallorts für die Einsatzkräfte", erläutert Bernd Noggler, interimistischer Geschäftsführer der Leitstelle Tirol: "Beschreiben Sie den Einsatzort so genau wie möglich unter Angabe der jeweiligen Gemeinde, Straße, Hausnummer oder besonders markanter Punkte wie Gasthäuser, Supermärkte oder Tankstellen", rät Noggler. Dann folgen Fragen nach der Rückrufnummer, dem Namen und einer Situationsbeschreibung, um den Patienten besser helfen zu können. "Mancher Notrufer wird dann ungehalten wegen der vielen Fragen und meint, wir sollten doch besser endlich die Einsatzkräfte alarmieren! Doch das geschieht bereits. Zeitgleich zur Befragung des Anrufers machen sich die Einsatzkräfte auf den Weg zum Einsatzort."

Betreuung bis Rettungskräfte kommen

Bei Bedarf betreut ein Notrufexperte den Hilfesuchenden bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und gibt Hinweise, wie man zum Beispiel die Atmung eines bewusstlosen Patienten richtig überwacht oder eine korrekte Blutstillung vornimmt. "Wir verlieren während des Notrufs keine Zeit, weil sich zwei Mitarbeiter um das Anliegen bemühen."

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