Sa, 16. Dezember 2017

Tragischer Unfall

21.02.2015 00:01

Arbeiter zwischen Auto und Waggon eingeklemmt

Horrorunfall am Donnerstag in Hall: Dort wurde ein Pkw von einem Zug erfasst und 18 Meter mitgeschleift. Der Lenker musste aus dem Wrack geschnitten werden, war aber nur leicht verletzt. Viel schlimmer erwischte es einen Verschubarbeiter, der notoperiert werden musste.

Der Unfall ereignete sich gegen 20.30 Uhr auf einem Betriebsgelände, die Ursache scheint laut Rene Zumtobel, Pressesprecher der ÖBB, klar zu sein: "Der Pkw-Lenker war gegen die Einbahn unterwegs – wo er gar nicht hätte fahren dürfen. Dabei übersah er vermutlich die Verschubgarnitur und wurde von ihr erfasst. Die 140 Meter lange Garnitur umfasste neben der Lok noch vier Waggons mit einem Gesamtgewicht von 280 Tonnen." Obwohl die Garnitur nur mit 20 km/h unterwegs war und ein Verschubarbeiter (52) aus Innsbruck noch eine Notbremsung einleitete war der Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern. Das Auto wurde laut Polizeiangaben 18 Meter weit mitgeschleift und total zerstört. Der Fahrer musste aus dem Wrack geschnitten werden, wurde aber nur leicht verletzt.

Verschubmitarbeiter schwer verletzt

Viel schlimmer erwischte es den Verschubmitarbeiter: Er wurde zwischen dem Pkw und einem Waggon eingeklemmt und dabei am Bein schwerstens verletzt. Nach Erstversorgung wurde er in die Klinik Innsbruck gebracht und noch in der Nacht operiert. Zumtobel weiß: "Seine Verletzungen sind heilbar und er sollte keine Spätfolgen davontragen. Auch von kolportierten Amputationen am Bein kann keinerlei Rede sein."

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