Sa, 18. November 2017

Über Kopf gefahren

19.02.2015 19:51

Kind bei Skiunfall verletzt: Frauen stellten sich

Ein sieben Jahre alter Bub aus Kärnten ist am 14. Februar im Kärntner Skigebiet Heiligenblut von einer Skifahrerin überfahren und schwer im Gesicht verletzt worden. Laut Polizeiangaben beging die Frau mit ihrer Begleiterin "Fahrerflucht". Die beiden haben sich nun in ihrer Heimat Slowenien gemeldet, so die Polizei am Donnerstag.

Der Schüler war mit Schnittverletzungen und einem Unterkieferbruch vom Rettungshubschrauber C7 ins Bezirkskrankenhaus Lienz in Osttirol geflogen worden. Die 46-Jährige und ihre Tochter (16) hatten sich nicht um das Unfallopfer gekümmert. Nach ihnen war gefahndet worden.

Buben in Liftspur gestürzt
Der Siebenjährige war am Samstag mit einem gleichaltrigen Freund am Viehbüchel-Schlepplift bergwärts unterwegs gewesen. Die beiden Schüler kamen zu Sturz und rutschten entlang der Liftspur in Richtung Tal. Der 40 Jahre alte Vater eines der Buben bemerkte den Vorfall und wollte die Gestürzten aus der Liftspur bringen.

Die beiden Frauen, die mit dem Lift bergwärts fuhren, konnten nicht ausweichen. Dabei fuhr eine Skifahrerin über das Gesicht von einem der beiden Buben. Trotzdem fuhren die Frauen weiter bis zur Bergstation.

Frauen meldeten sich bei slowenischer Polizei
Aufgrund der auch in Slowenien erfolgten Medienberichterstattung über den Vorfall haben sich die zwei Skifahrerinnen bei einer der dortigen Polizeistationen gemeldet. Sie hätten den Unfall mitbekommen, aber - nachdem sie gesehen hatten, dass sich Ersthelfer um die Verunglückten kümmerten - die Heimreise angetreten, hieß es. Sie wollten keine Fahrerflucht begangen haben, ansonsten hätten sie sich auch jetzt nicht freiwillig gemeldet.

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