Sa, 18. November 2017

Rasch verhaftet

20.02.2015 08:42

Bankräuber (22) gab auch zweiten Überfall zu

Mit gezogener Pistole und in kugelsicheren Westen riegelten 50 Polizisten drei Stunden lang die Rudolfstraße in Linz-Urfahr ab: Ein Bankräuber hatte um 8.30 Uhr früh eine Sparkasse überfallen. Der Täter, ein Armenier (22), wurde in seiner Wohnung „ums Eck“ verhaftet und gab auch den Coup auf die nahegelegene Oberbankfiliale zu.

Der Verbrecher hatte nach dem Betreten der Sparkassenfiliale in der Rudolfstraße 11 vorerst einen 10-Euro-Schein in Münzen wechseln lassen. Dann bedrohte er die 28-jährige Angestellte aus Linz, sagte: "Das ist ein Überfall" - und forderte: "Gib mir das ganze Geld!" Eine Hand hatte er dabei in der Jackentasche, deutete damit an, eine Waffe zu haben. Der Verbrecher verstaute die Beute in einem Nylonsackerl, dann flüchtete er zu Fuß, wurde dabei von mehreren Zeugen beobachtet, darunter auch dem Apothekerlehrmädchen Floralba K. (20): "Ich bin sofort ins Geschäft geflüchtet."

Minuten später lief ein polizeilicher Großeinsatz an: sämtliche Polizeistreifen des Stadtpolizeikommandos Linz, Diensthundestreifen, das Landeskriminalamt, das Eeinsatzkommando Cobra, der Polizeihubschrauber und sogar die Schifffahrtspolizei wurden eingesetzt. Die Rudolfstraße wurde abgeriegelt.

Auch Überfall auf Oberbank gestanden
Dank High-Tech konnte der flüchtige Verbrecher immer näher eingekreist werden. Bis gegen 11.30 Uhr die "Cobra" im Haus Rudolfstraße 23 seine Wohnung stürmte. Der 22-jährige Armenier ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Polizei konnte sowohl die Beute als auch die Täterbekleidung sicher stellen. Beim Verhör gestand der  Kriminelle auch den Überfall am 6. Februar auf die Oberbank am Hinsenkampplatz – er hatte damals dieselbe Maskierung getragen.

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