Sa, 21. Oktober 2017

Kärnten wächst

19.02.2015 17:02

Klagenfurt und Villach haben zugelegt

557.371 – so lautete die Bevölkerungszahl Kärntens am 1. Jänner 2015. Gegenüber Neujahr 2014 bedeutet das einen Zuwachs um 1490 Menschen. Das Wachstum ist – wie berichtet – in erster Linie auf Zuwanderung zurückzuführen. Profitiert haben Klagenfurt und Villach, Randregionen und Landgemeinden sind die Verlierer.

„Die Ursache des leichten Wachstums ist in erster Linie die Zuwanderung. Denn eine Hochrechnung der zu erwartenden Geburtenbilanz lässt erahnen, dass die Sterbefälle die Geburten wieder um rund 1000 übersteigen werden“, so Landes-Statistiker Peter Ibounig. Von den Städten deutlich an Einwohnern zulegen konnten allerdings lediglich Klagenfurt und Villach. „Mitgenascht“ an dieser Entwicklung haben auch Umlandgemeinden dieser Ballungsräume wie Magdalensberg und Poggersdorf.

Den kräftigsten Zuwachs im Raum Klagenfurt verzeichnete Maria Wörth – und in Villach-Land Hohenthurn. In diesem Bezirk musste allerdings Feistritz an der Gail mit einem Minus von 3,13 Prozent den stärksten Aderlass aller Gemeinden hinnehmen, unmerklich besser erging es Oberdrauburg, Seeboden, Lesachtal, Eberstein, Sachsenburg, Stockenboi, Dellach im Gailtal und Glödnitz. St. Kanzian, Bleiburg, Steuerberg und Irschen gehören zu jenen Gemeinden, die „im grünen Bereich“ liegen, also etwas deutlicher zulegen konnten. „Innerhalb Kärntens weisen Gemeinden im Zentralraum ein deutlicheres Bevölkerungswachstum auf, ganz periphere Gemeinden verzeichneten die größten Verlust“, zieht Peter Ibounig Bilanz.

Übrigens: Die Anzahl der in Kärnten ansässigen Ausländer lag am 1. Jänner dieses Jahres bei exakt 48.164, was einem Anteil an der Bevölkerung von 8,6 Prozent entspricht.

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