Mo, 20. November 2017

Pfeffer legt nach:

19.02.2015 15:48

„Die Verletzung kann nicht von dieser Aktion sein“

Erst Toni Pfeffers "Lügenbold"-Sager, dann Andreas Müllers "Sauerei"-Konter und jetzt der erneute Nachschlag von Pfeffer: Das Elfer-Foul an Rapid-Stürmer Robert Beric von Ried-Goalie Thomas Gebauer (siehe Video oben) lässt die Wogen weiter hochgehen. "Sky"-Experte Pfeffer entschuldigte sich am Donnerstag zwar dafür, Beric vor laufender Kamera als "Lügenbold" bezeichnet zu haben, hakte aber im gleichen Atemzug ein: "In der Sache bleibe ich dabei: Die von Beric gezeigte Verletzung kann nicht von dieser Aktion sein."

Zur Vorgeschichte: Rapid gewann die Heimpartie zum Frühjahrsauftakt gegen Ried dank dreier Elfmeter mit 3:0. Einen davon verursachte Rieds Schlussmann Gebauer, er wurde wegen eines Fouls mit Rot unter die Dusche geschickt. Dabei war sich zunächst nicht einmal der Schiri sicher, ob Elfmeter zu geben sei – er tendierte ursprünglich eher in Richtung Beric-Schwalbe. Sein Assistent aber überstimmte ihn und es gab schließlich Rot für Gebauer und Elfmeter für Rapid.

Die brisante Szene können Sie im Video oben noch einmal ansehen und beurteilen!

"Lügenbold" Beric
Das Ende aller Diskussionen war das aber noch lange nicht. Davon nahm auch Rapid Notiz und postete als Beweismittel Berics schwer lädiertes linkes Schienbein (siehe Bild rechts). "Sky"-Experte Pfeffer ließ sich auch davon nicht beeindrucken, bezeichnete Beric als "Lügenbold", weil er doch am rechten Fuß getroffen worden sei.

Müller: Beric ein "blitzsauberer Profi"
Das wiederum brachte die Verantwortlichen von Rapid erneut auf die Palme. Mit dem Kommentar "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" postete der Rekordmeister auf Facebook erneut ein Bild, das auch die letzten Zweifler von der Elfer- und Rotwürdigkeit von Gebauers Attacke gegen Beric überzeugen sollte. Sportdirektor Andreas Müller wurde noch deutlich offensiver, nannte Pfeffers Aussagen eine "Sauerei" und empfahl ihm einen Optiker.

Pfeffer: "'Lügenbold' war ironisch gemeint"
Am Donnerstagnachmittag meldete sich wiederum "Rambo" Pfeffer zu Wort. Via "Sky" ließ er ausrichten: "Die Bezeichnung 'Lügenbold' war ironisch gemeint und überspitzt formuliert. Sollte ich hier jemandem zu nahe getreten sein, war dies nicht meine Absicht."

Aber: "Ich bleibe in der Sache dabei, dass die von Beric nach dem Spiel gezeigte Verletzung meiner Meinung nach nicht von dieser Aktion stammen kann. Was bereits Ried-Goalie Gebauer angesprochen hat, ist auch für mich zu hinterfragen: Dass Schiedsrichter Ouschan, der wenige Meter entfernt stand, bereits die Gelbe Karte für Beric in der Hand hatte und vom rund 30 Meter entfernten Assistenten overruled wurde." Ob damit die Diskussion beendet ist?

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