Mo, 20. November 2017

„Coup nicht geplant“

19.02.2015 07:56

Banküberfall: Täter stammt aus Suchtgiftmilieu

Trotz Hinweisen und Fotos aus der Überwachungskamera gibt es bislang noch keine Spur zu jenem Bankräuber, der am Montag eine BKS-Filiale in Klagenfurt überfallen hatte. Die Ermittler gehen indes aber davon aus, dass der Gesuchte im Suchtmilieu zu finden sei - und dass der Banküberfall nicht geplant war.

"Wir gehen einer ganzen Reihe von Hinweisen nach, aber noch nichts Konkretem", so LKA-Chef Gottlieb Türk: "Für mich sieht der Banküberfall nicht so aus, als ob er geplant gewesen wäre."

Der gut 1,90 Meter große und unmaskierte Täter hatte am Montag im Schalterbereich eine Frau in den Schwitzkasten genommen und festgehalten, mit einer Bombe gedroht und Bargeld gefordert. Mit knapp über 10.000 Euro ist der Täter seither auf der Flucht.

"Das Geld braucht er wohl, um seine Sucht zu befriedigen", so ein erfahrener Ermittler. Sämtliche Überfälle auf Banken und Casinos in Kärnten seien in den vergangenen Jahren von Alkohol-, Drogen und Spielsüchtigen verübt worden.

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