Fr, 15. Dezember 2017

Herbe Kritik der FPÖ

17.02.2015 20:42

Tarifwechsel bei Öffis in Innsbruck mit Nachwehen

Vor etwas mehr als zwei Wochen stellten die Innsbrucker Verkehrsbetriebe auf neue Tarife um und diese Änderungen sind für so manchen Fahrgast mit Ungemach verbunden. So kostet beispielsweise das Einzelticket nunmehr 2,30 Euro, zudem fiel das ermäßigte FamilienJahresticket weg. Für die FPÖ "verfehlte Preispolitik".

Das Jahresticket ist zwar spürbar billiger geworden (von 462 auf 330 Euro), dafür sind Tages-, Wochen- und Monatstickets nunmehr teurer, das Einzelticket sowieso. Kostete dieses früher 1,80 Euro im Vorverkauf, sind nun 2,30 Euro zu berappen, beim Kauf direkt im Bus kostet es gar 2,70 Euro.

Einmalfahrer benachteiligt

Um diesen "Preisschock" abzufedern, führten die Verkehrsbetriebe das Fünf-Fahrten-Ticket um 8 Euro im Vorverkauf ein. Vorgänger war das Vier-Fahrten-Ticket um 6,10 Euro. Für die Freiheitlichen ist die Tarifgestaltung "wenig nachvollziehbar": "Es ist zwar gut, dass die Jahrestickets billiger werden, doch dass nun Einzeltickets und die Monatstickets derart erhöht wurden, ist nicht verständlich", erklärten LA-Klubobmann Rudi Federspiel und Landesobmann Markus  Abwerzger gestern und forderten, "dass die Preisgestaltung nicht zu Lasten der Einmalfahrer geht".

Vernünftige Preispolitik gefordert

Für sie steht fest, dass es "soziale Tarife" braucht: "Gerade in Tirol, wo die Lebenshaltungskosten derart hoch sind, braucht es eine vernünftige Preispolitik." Mit der Tarifumstellung zufrieden zeigte sich hingegen IVB-Chef Martin Baltes. Die Nachfrage nach dem neuen Fünf-Fahrten-Ticket sei sehr groß. Die Anlaufschwierigkeiten einzelner Automaten seien mittlerweile behoben. Stadt und Verkehrsbetriebe erhoffen sich  durch die Reform eine Steigerung der Fahrgastzahlen und mehr Pünktlichkeit der Öffis: Der Kauf von Einzeltickets direkt beim Fahrer habe zu Verzögerungen geführt.

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