Di, 17. Oktober 2017

Rennfahrer-Legende

17.02.2015 10:28

Motorsportler hält Gedenken an Rupert Hollaus hoch

Wolfgang Stropek gab einst Vollgas. Der 69-Jährige aus Behamberg im Mostviertel raste auf einer Maschine zum Staatsmeistertitel. Freilich, mit seinem Idol hielt er nicht mit: Rupert Hollaus ist einziger rotweißroter Motorrad-Weltmeister. Stropeks Ziel ist ein Museum für den legendären Rennfahrer in dessen Heimatort Traisen.

Mit einer Ehrenurkunde würdigte das Land nun Stropeks Verdienste um den Motorsport. Er zählt zu den wenigen Zweiradpiloten, die in ihrer aktiven Zeit sowohl auf Solo- als auch mit  Seitenwagen-Maschinen WM-Punkte machten. Jetzt – quasi in der „Rennfahrerpension“ – organisiert der 69-Jährige als Vereinsobmann der IG Formel Classic Oldtimertreffen und das Rupert-Hollaus-Gedächtnisrennen auf dem Red-Bull-Ring. Hollaus eroberte nach dem Krieg von Traisen, Bezirk St. Pölten, aus die Motorrad-Rennstrecken der Welt. Er gewann die berüchtigte Tourist-Trophy auf der Isle of Man, wurde Weltmeister in der 125er-Klasse. 1954 verunglückte er in Monza.

Zwar erinnert in Traisen eine Büste an die Rennfahrer-Legende, für Stropek nicht genug: Er will Rupert Hollaus mit einem Museum ein besonderes Denkmal setzen. Stadtchef Herbert Thumpser unterstützt den Plan.

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