Mo, 20. November 2017

Bub verirrte sich

16.02.2015 13:42

Geglückte Suchaktion nach jungem Steirer (12)

Nachdem die Suchaktion nach einem 81-Jährigen am Donnerstag in Gröbming (wir berichteten) erfolgreich geendet hatte, konnten die Einsatzkräfte auch Sonntagabend im Lachtal Entwarnung geben: Dort hatte sich ein Bub (12) beim Skifahren mit seinen Eltern verirrt. Nach bangen drei Stunden fanden Bodensuchtrupps den Jungen - wohlauf und gefasst.

"Er hatte zwar Angst, war ansonsten aber gefasst, als die Bodeneinsatzkräfte ihn gefunden haben", berichtet Einsatzleiter Richard Dullnigg von der Alpinpolizei. Gegen 17 Uhr fuhr der junge Steirer hinter seinen Eltern von der etwas abseits gelegenen Klosterneuburgerhütte auf 1900 Metern Seehöhe in Richtung Schigebiet Lachtal. "Wegen des Nebels hat er die Orientierung verloren, ist falsch abgebogen", berichtet Dullnigg. Per Handy hat er auch seine Eltern darüber informiert. Danach riss aber die Verbindung ab, weswegen ihnen der ortskundige Bub seinen genauen Standort nicht mehr durchgeben konnte.

Suchaktion gestartet
Sofort verständigten die Eltern aber Mitarbeiter der Seilbahngesellschaft, die mit Pistengeräten und Skidoos die Suche starteten. Als sie ihn nicht finden konnten, wurde die Polizei eingeschaltet, die eine große Suchaktion mit der Bergrettung, der Feuerwehr und zahlreichen Zivilpersonen anordnete. Auch ein Hubschrauber des Bundesministeriums, ausgerüstet mit Nachtsichteinrichtung, wurde angefordert. Ungefähr 130 Leute standen im Einsatz.

Junge saß in Graben fest
Um 21.20 Uhr dann die große Erleichterung: Die Bodenkräfte hatten die Hilfeschreie des 12-Jährigen gehört - er saß in einem Graben, dem Zeiringgraben, fest. Zum Glück war der Junge gut ausgerüstet und die Temperaturen nicht zu kalt. "Er war immer in Bewegung und hat auch ungefähr gewusst, wo er sich befand. Deswegen hat er auch versucht den Berg hochzuklettern um zurückzugelangen, doch ist ihm die Kraft ausgegangen", berichtet Dullnigg. Der tapfere Steirer ist wohlauf - "er war mit seinen Eltern sogar bei der Nachbesprechung des Einsatzes dabei und hat sich bei uns bedankt", freut sich Dullnigg.

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