So, 17. Dezember 2017

Bei Polizei gemeldet

20.02.2015 09:25

Mit Ski über Kopf: Skifahrerin beging Fahrerflucht

Ein sieben Jahre alter Bub aus Kärnten ist am Samstag im Skigebiet Heiligenblut von einer Skifahrerin schwer im Gesicht verletzt worden. Die Frau beging nach dem Vorfall Fahrerflucht. Der Schüler wurde mit Schnittverletzungen und einem Unterkieferbruch vom Rettungshubschrauber ins Bezirkskrankenhaus Lienz in Osttirol geflogen. Erst am Donnerstag, fünf Tage nach dem Unfall, hat sich die Unfallverursacherin, eine 46-Jährige Slowenin bei der Polizei in Marburg gemeldet.

Der Siebenjährige war mit einem gleichaltrigen Freund am "Viehbüchel-Schlepplift" im Bezirk Spittal/Drau bergwärts unterwegs. Die beiden Schüler kamen zu Sturz und rutschten entlang der Liftspur talwärts. Der 40 Jahre alte Vater eines der Buben bemerkte den Sturz und wollte die Kleinen aus der Liftspur bringen.

Zwei Frauen, die mit dem Lift ebenfalls bergwärts fuhren, vermochten allerdings nicht mehr auszuweichen. Dabei fuhr eine Skifahrerin über das Gesicht von einem der beiden Buben. Trotz des Vorfalls fuhren die Frauen weiter mit dem Lift bis zur Bergstation. Die Polizei sucht nach Unfallzeugen.

Fünf Tage nach Unfall gemeldet

Erst am Donnerstag, dem 19. Februar, hat sich die Unfallverursacherin aus Slowenien bei der Polizei in Marburg gemeldet. Die 46-Jährige, die mit ihrer Tochter (16) im Skigebiet gewesen war, gab an, den Unfall und auch die Ersthelfer bemerkt zu haben. Da der Junge bereits versorgt wurde, hätten sich die beiden entschlossen, die Heimreise anzutreten. Fahrerflucht habe man nicht begehen wollen.

Immer öfter muss die Polizei nach Unfällen mit dem Ausland korrespondieren; oft sind Auswärtige beteiligt. Bierbaumer rät: „Bleiben Sie stehen, fragen Sie nach, tauschen Sie Daten aus!“ Aktuell wird nach zwei Skifahrern gesucht, die auf der Turrach Fahrerflucht begangen haben.

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