Sa, 25. November 2017

Vikersund-Skifliegen

13.02.2015 21:41

Fannemel gewinnt Quali mit Höchstweite von 246 m

Mit der Tageshöchstweite von 246 Metern hat Anders Fannemel am Freitag in Vikersund die Qualifikation für den Weltcup-Bewerb der Skiflieger am Samstag gewonnen. Der Norweger verbesserte damit auch seine persönliche Bestleistung um eineinhalb Meter. Aus dem vornehmlich aus Nachwuchsleuten bestehenden Österreich-Sextett schaffte es die Hälfte in den Bewerb.

Mit 246 Metern verpasste der Fannemel auf dem Skiflug-Bakken in Vikersund die Bestmarke seines Landsmanns Johan Remen Evensen vom 11. Februar 2011 nur um 50 Zentimeter. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Rekord am Wochenende fällt, ist also groß.

"Es war ein unglaubliches Gefühl", war Fannemel begeistert. "Ich bin ein bisschen auf die Seite geflogen, sonst wäre es schon der Rekord gewesen", war sich der Norsker sicher. Die Landung sei kein Problem gewesen. "Die Bedingungen waren sehr gut, ein neuer Weltrekord ist möglich." Auch der vorqualifizierte Slowene Peter Prevc landete bei 245,5 Metern und schrammte auch nur um einen Meter am Rekord vorbei.

Drei Österreicher schafften Qualifikation
Bester der ÖSV-Adler wurde Simon Greiderer, der mit 188,5 Meter auf dem 17. Rang der "Qualifikanten" landete. Mit von der Partie sind auch Ulrich Wohlgenannt (22.) und Manuel Poppinger (27.). Letzterer ist der einzige Österreicher aus dem WM-Aufgebot, der in Norwegen am Start ist.

Markus Schiffner (37.), Clemens Aigner (43.) und Florian Altenburger (49.) landeten nicht in den Top 30 und müssen zuschauen. Für ein Skifliegen qualifizieren sich zusätzlich zu den gesetzten Top Ten nur 30 Athleten.

Prevc mit Chancen auf das Gelbe Trikot
Von den Besten im Weltcup, die in Norwegen am Start sind, waren neben Prevc (245,5 m), der Japaner Noriaki Kasai (235 m) und der Deutsche Severin Freund (222,5 m) die Besten. Prevc hat also gute Chancen, Weltcup-Leader Stefan Kraft abzulösen, der wie die gesamte ÖSV-Elite in Vikersund fehlt. Der Slowene hat vor dem Fliegen nur 58 Zähler Rückstand auf den Salzburger.

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