Sa, 16. Dezember 2017

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13.02.2015 11:49

GB: Feuerwehr befürchtet "Fifty Shades"-Effekt

Nach dem Filmstart von "Fifty Shades of Grey" befürchtet die Londoner Feuerwehr nun einen Anstieg von Notrufen. Schon nach dem Erscheinen der Erotik-Trilogie der britischen Autorin E. L. James seien die Einsatzkräfte vermehrt zu Menschen gerufen worden, die sich nicht aus ihren im Sexspiel angelegten Handfesseln befreien konnten, teilte ein Sprecher am Freitag mit.

Nachdem nun die Verfilmung des Bestsellers in den Kinos angelaufen ist, dürften sich diese Vorfälle wieder häufen, schätzte Feuerwehrsprecher Dan Brown und appellierte an Nachahmer der Hauptfiguren Christian Grey und Anastacia Steele, bei Fesselspielen mit Handschellen immer die Schlüssel griffbereit zu halten.

Seit April 2013 habe die Feuerwehr 28 Menschen geholfen, die sich nicht mehr allein aus Handschellen befreien konnten, sagte Brown. Außerdem habe sie für sieben Männer ausrücken müssen, die ihren Penis in Ringe gezwängt hatten. Den Steuerzahler koste jeder derartige Einsatz mindestens 295 Pfund (rund 400 Euro), rechnete Brown vor.

"Fifty Shades of Grey" am Donnerstag angelaufen
Die Londonerin James hat Millionen Exemplare ihrer Roman-Trilogie verkauft, in der Sadomaso-Sexspiele einer Studentin mit einem jungen Milliardär geschildert werden. Am Mittwoch feierte die Verfilmung mit Jamie Dornan und Dakota Johnson in den Hauptrollen auf der Berlinale Weltpremiere, in Großbritannien lief der Film wie auch in Österreich am Donnerstag an.

Der Hype um den SM-Streifen hatte bereits vor der Premiere für Aufregung gesorgt. Der "Daily Telegraph" zitierte am Dienstag aus einem Memo an die mehr als 20.000 Mitarbeiter der Baumarktkette B&Q, die ihre Verkäufer damit auf vermehrte Anfragen nach Kabelbindern, Seilen und Klebeband vorbereitet.

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