Fr, 15. Dezember 2017

CSU-Politiker tobt:

12.02.2015 13:31

"Die Griechen führen sich auf wie Halbstarke"

Nach dem vorläufigen Scheitern der Gespräche zwischen Griechenland und den Euro-Partnern hat der deutsche Unions-Bundestagsfraktionsvize Hans-Peter Friedrich die Regierung in Athen scharf kritisiert. "Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Griechen eigentlich keinen Plan haben", sagte der CSU-Politiker am Donnerstag im Deutschlandfunk. Stattdessen führten sie sich wie "Halbstarke" auf.

Finanzminister Yanis Varoufakis müsse beim nächsten Treffen der Euro-Gruppe am Montag konkrete Vorschläge auf den Tisch legen, forderte Friedrich. "Sie müssen jetzt langsam begreifen, dass sie Verantwortung für diesen Staat haben."

Nach mehr als sechsstündigen Beratungen waren die Finanzminister der Euro-Zone Donnerstag früh ohne Einigung auseinandergegangen. "Wir haben nicht genug Fortschritte erzielt", sagte Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem nach der langen Nacht in Brüssel.

EU-Diplomaten zufolge zog Varoufakis seine Zustimmung unter eine bereits vereinbarte Erklärung zurück. Das aktuelle Hilfsprogramm der internationalen Geldgeber für Griechenland läuft nur bis zum 28. Februar. Danach könnte dem Euro-Land die Staatspleite drohen.

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