Di, 21. November 2017

Drohne am Himmel?

14.02.2015 08:29

So machen Sie Ihr Grundstück zur Flugverbotszone

Drohnen werden von Monat zu Monat billiger und einfacher zu bedienen. Kein Wunder also, dass Hobbypiloten heute immer öfter zur Drohne greifen – und dabei mitunter auch über bebautes Gebiet fliegen. Folge der Überflüge sind Privatsphäre-Ängste bei den Bewohnern. Eine neue Website verspricht jetzt Abhilfe und macht Ihr Grundstück zur drohnenfreien Zone – wenn die Drohnenhersteller mitspielen.

Die Website "No Fly Zone" hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Datenbank von Grundstücken zu erstellen, deren Besitzer keine Drohnenaktivität über ihrem Besitz dulden. Wer sein Grundstück in die Datenbank eintragen will, kann dies über die Website schnell und kostenlos tun. Die Adresse wird in GPS-Koordinaten umgewandelt und in die Datenbank der Flugverbotszonen aufgenommen.

Der Haken an dem Dienst: Wie das IT-Portal "Gizmag" berichtet, sind noch nicht alle großen Drohnenhersteller an Bord. Während sich Modelle von HEXO+, Ehang und DroneDeploy bereits an die Flugverbotszonen aus der Datenbank halten, fehlen große Hersteller wie DJI und 3D Robotics noch in der Liste der Unterstützer.

Die Macher des Dienstes verhandeln allerdings bereits mit den Herstellern und hoffen, in absehbarer Zeit einen industrieweit akzeptierten Katalog von Flugverbotszonen anbieten zu können. Die Drohnenhersteller müssen diesen nur mehr in ihre Geräte integrieren und schon verweigert die Drohne im Zweifelsfall den Überflug, falls sie der Pilot über das Grundstück eines "No Fly Zone"-Nutzers steuert.

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