Sa, 21. Oktober 2017

Autogramme & Selfies

11.02.2015 15:50

Männer standen Schlange für Elisabetta Canalis

Eine Autogrammkarte und eine Stange Giotto - das war am Mittwochnachmittag der Lohn für die Autogrammjäger, die sich teils schon am Vormittag angestellt hatten, um einen Blick auf den diesjährigen Opernballgast von Richard Lugner, Elisabetta Canalis, zu erhaschen. Diese machte - im Gegensatz zu Kim Kardashian im vergangenen Jahr - auch gute Miene und unterschrieb fleißig.

"Ich hoffe, dass er nicht so viele Schwierigkeiten hat wie letztes Jahr", meinte auch eine Frau in der Schlange im Einkaufszentrum Lugner City. "Manchmal hat er ja keinen guten Griff, dann tut er mir immer ein bisschen leid, das hat er sich dann auch nicht verdient." Mit der Wahl von Canalis zeigte sie sich durchaus zufrieden, auch wenn sie diese hauptsächlich über ihren prominenten Ex-Freund George Clooney kenne.

Der Andrang hielt sich mit einigen wenigen hundert Schaulustigen - darunter allerdings auffallend viele Männer - im Vergleich zu anderen Jahren tatsächlich in Grenzen, obwohl man nicht nur mit Canalis, sondern auch mit Take-Away-Süßigkeiten lockte. Das hatte aber auch positive Seiten, wie zumindest der Moderator der Autogrammstunde betonte: "Ich denke, heuer wird jeder sein Autogramm des - ja - Weltstars, muss man fast schon sagen, bekommen", meinte er.

Enthusiasmus bei Fans hielt sich in Grenzen
Egal ob Süßigkeiten oder nicht, einige wären ohnehin gekommen: "Das ist eine Familientradition, wir waren sicher schon 20 Mal hier", erzählte eine Frau. Andere haben noch bessere Gründe: "Weil ich sensationsgierig bin", lautete die Antwort eines Autogrammjägers auf die Frage nach dem Grund des Schlangestehens. "Ich kenne sie vor allem aus der Werbung, aber ich glaube, sie ist ein guter Gast", meinte er noch. Nachsatz: "Nicht so skandalträchtig."

Auch die meisten anderen Zaungäste kannten den Lugner-Gast vor allem durch ihre Liaison mit Clooney - eine junge Frau hat es mehr oder weniger zufällig in das Einkaufszentrum verschlagen. Das war auch an dem nicht ganz zu enthusiastischen Applaus zu erkennen, als Canalis endlich aus dem Lift und - begleitet von venezianischen Masken - auf der Bühne erschien.

Das tat der guten Laune des Models aber keinen Abbruch, die ihr Publikum mit einem herzlichen "Ciao!" begrüßte. Sie plauderte über ihre Kindheitserinnerungen an Bad Gastein und lobte Wien als "wunderschöne und spektakuläre" Stadt. Das hatte Canalis auch schon bei der zuvor abgehalteten Pressekonferenz betont. Sie könne es gar nicht erwarten, so viel wie möglich davon zu sehen. Deshalb stehe am Donnerstag auch Sightseeing auf dem Programm. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin Kardashian nahm Canalis dann auch tatsächlich am Signiertisch Platz, bis die Fans mit Autogrammkarte und Süßigkeit ausgestattet glücklich wieder abzogen.

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