Di, 12. Dezember 2017

"Yukon Quest 300"

11.02.2015 14:12

Steirer Dritter bei Schlittenhunde-Rennklassiker

Der 42-jährige Steirer Alexander Serdjukov hat am Dienstag beim bekannten "Yukon Quest 300", dem rund 530 Kilometer (300 Meilen) langen Schlittenhunderennen in Kanada, den dritten Platz erreicht. Zwei Tage, 14 Stunden und 36 Minuten war er mit zwölf Alaska-Huskys bei rund minus 40 Grad unterwegs. Nur die Musher-Profis Michelle Phillips und Aliy Zirkle kamen vor ihm ins Ziel.

"Bis zu 150 Kilometer am Stück können gefahren werden, danach ist eine Pause nötig. Außerdem gibt es Zwangspausen, in denen die Hunde unter anderem massiert werden", sagte sein Sprecher in Österreich, Paul Cech von der Dog Company. Gefüttert werden die Vierbeiner mit kräftigen Suppen, für die erst Schnee geschmolzen werden muss. Die sogenannten Booties, Hundeschuhe aus Neopren, müssen außerdem in den Pausen getauscht werden. "Und das alles bei Temperaturen zwischen minus 30 und minus 40 Grad", betonte Cech.

Erfolgreich mit kanadischen "Leih-Hunden"
Das optimale Tempo beim Rennen sei wie ein schneller Trab, erklärte er. Die Vorbereitung für einen Wettkampf solcher Art beginne bereits bei der Zucht der Hunde, die bei der Teilnahme ungefähr vier bis sechs Jahre alt sind. Serdjukov fuhr nicht mit seinen eigenen sibirischen Huskys aus Österreich, sondern hatte die Alaska-Huskys von Hans Gatt, einem gebürtigen Österreicher, der in Kanada lebt und bereits vier Mal das "Yukon Quest 1000" gewonnen hatte, ausgeborgt.

Serdjukov, der Teil des "Royal Canin Teams" ist, konnte sich mit dem Stockerlplatz auch für den "Yukon Quest 1000" (rund 1.600 Kilometer) qualifizieren, das im Februar 2016 stattfinden wird. Es gilt als eines der härtesten Schlittenhunderennen der Welt und führt die Teilnehmer durch Kanada und Alaska. Dass der im steirischen Wildon lebende Serdjukov sich gerne besonderen Herausforderungen stellt, bewies er bereits 2010 als er unter anderem mit Hermann Maier einen Wettlauf zum Südpol startete.

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