Di, 17. Oktober 2017

Bei Probebohrungen

10.02.2015 14:44

Schwefelgasaustritt: Karawankentunnel wieder offen

Der Karawankentunnel zwischen Kärnten und Slowenien ist Dienstag früh nach einem Gasaustritt für mehrere Stunden gesperrt worden. Bei Probebohrungen für den geplanten Bau der zweiten Tunnelröhre war nach Angaben der Asfinag eine Gasblase angestochen worden. Gefahr für die Arbeiter bestand nicht. Gegen 13.30 Uhr konnte der Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Bohrlöcher sind vorsichtshalber mit Gaswarngeräten ausgestattet. Eines der Geräte zeigte einen Austritt von Schwefelwasserstoff an, nachdem bei einer Bohrung knapp 100 Meter in den Berg die Blase angestochen worden war. Daraufhin wurde der Tunnel geräumt und sicherheitshalber für den Verkehr gesperrt.

Die Feuerwehr rückte aus und stellte weitere Messungen an, der Tunnel wurde zudem gelüftet. Auch der Landeschemiker wurde beigezogen. Das Gas war aber nur unmittelbar vor dem Bohrloch messbar. Dieses konnte schließlich verschlossen werden. Nachdem sich die Experten versichert hatten, dass im Tunnel kein Gas mehr vorhanden war, wurde die Sperre am frühen Nachmittag aufgehoben.

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