Sa, 16. Dezember 2017

Randale im Video

06.02.2015 15:45

Ausschreitungen bei Afrika-Cup: 36 Verletzte

Bei den schweren Ausschreitungen während des Afrika-Cup-Halbfinales zwischen Gastgeber Äquatorialguinea und Ghana sind mindestens 36 Personen verletzt worden. 14 von ihnen habe man in ein Krankenhaus bringen müssen, ein Fall benötige gar "genaue Beobachtung", teilte Afrikas Kontinentalverband CAF am Freitag mit. Die schlimmen Ausschreitungsszenen können Sie im Video oben noch einmal ansehen. Die CAF-Disziplinarkammer verurteilte den Verband Äquatorialguineas indes wegen wiederholt "aggressiven Verhaltens" zu einer Geldstrafe von 100.000 US-Dollar (87.650 Euro).

Außerdem muss das Heimteam ein Spiel ohne Zuschauer austragen, sollte es erneut zu ähnlichen Vorfällen kommen. Das Spiel um Platz drei gegen die DR Kongo wird damit am Samstag erneut in Malabo wie geplant mit Zuschauern über die Bühne gehen.

Marokko für kommende zwei Afrika-Cup-Turniere gesperrt
Doch damit noch nicht genug der Strafen im Zusammenhang mit dem Afrika Cup: Das ursprünglich als Ausrichter des heurigen Turniers vorgesehen gewesene Marokko wurde nach der von sich aus betriebenen Absage von der Teilnahme an den kommenden beiden Kontinental-Meisterschaften 2017 und 2019 ausgeschlossen.

Darüber hinaus muss der marokkanische Fußball-Verband eine Geldstrafe von knapp 880.000 Euro bezahlen.

Der Afrikanische Fußball-Verband CAF erklärte zudem, von Marokko Schadenersatz in Höhe von 7,89 Millionen Euro fordern zu wollen. Marokko hatte seine Absage mit der Sorge vor der Ebola-Epidemie begründet. Das Turnier war daraufhin vom CAF an Äquatorialguinea vergeben worden.

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