Mo, 23. Oktober 2017

Baustellenzone

05.02.2015 12:58

„Mahü“: Umbau-Finale startet spätestens am 2. März

Die "Mahü" wird wieder zur Baustellenzone: Spätestens am 2. März - bei gutem Wetter eventuell schon eine Woche vorher - startet der Umbau des noch ausständigen Abschnitts der Mariahilfer Straße in Wien. Konkret wird die Begegnungszone zwischen Museumsquartier und Kirchengasse zum niveaufreien Straßenstück umgestaltet. Die Arbeiten dauern bis zum Sommer, die Buslinie 13A muss umgeleitet werden.

Bereits im Vorjahr war dem größten Teil der beliebten Einkaufsmeile ein neues Antlitz verpasst worden. Die Trennung von Straße und Gehsteigen wurde aufgehoben, der somit kantenfreie Untergrund durchgehend gepflastert und die Straße mit Sitzmöbeln, Pflanzentrögen und neuen Lichtsäulen behübscht. Der Abschnitt zwischen Kirchengasse und Andreasgasse ist Fußgängern und Radfahrern vorbehalten, der restliche Teil bis kurz vor dem Westbahnhof ist als Begegnungszone ausgestaltet und damit auch für Autos befahrbar.

"Mahü" neu soll Ende Juni fertig sein
Mit den in Kürze startenden Arbeiten wird nun auch der untere Abschnitt umgebaut. Verkehrsvorschriftsmäßig gilt das Teilstück schon jetzt als Begegnungszone. Bis zum Sommer, angepeilt wird Ende Juni, ist das Gesamtprojekt Mariahilfer Straße dann endgültig abgeschlossen. Wann der Umbau genau beginnt, steht noch nicht fest. Als spätester Termin wurde der 2. März fixiert, hieß es im städtischen Baustellenmanagement. Sollten es die Wetterverhältnisse erlauben, könnte der Startschuss auch schon am 23. Februar erfolgen.

Umbau in zwei Bauphasen geteilt
Fix ist, dass der Umbau wieder in zwei Phasen über die Bühne geht, um Beeinträchtigungen für Pkw- und Lieferverkehr möglichst gering zu halten. Zuerst nehmen sich die Arbeiter die Abschnitte Kirchengasse bis Stiftgasse sowie Karl-Schweighofer-Gasse bis Getreidemarkt vor. Damit will man bis Ende Mai bzw. Anfang Juni fertig sein. Dann folgt das Finale zwischen Stiftgasse und Karl-Schweighofer-Gasse. Auch das Mini-Stück rund um den früheren "Stafa" nahe dem Westbahnhof wird im Lauf des Frühjahrs noch ergänzt.

Vorübergehende Änderung der 13A-Route
Auf kurzfristige Umstellungen müssen sich die Nutzer des 13A einstellen. In Phase eins fährt der Bus nicht über die "Mahü" bis zur Kirchengasse, sondern biegt bereits in die Stiftgasse ein, wo gegenüber der Stiftskaserne eine provisorische Haltestelle errichtet wird, wie eine Wiener-Linien-Sprecherin sagte. Über die Siebensterngasse geht es dann weiter zum angestammten Kurs.

Für Bauphase zwei gebe es noch keine fixe Lösung, da noch Verkehrsverhandlungen ausstünden, hieß es. Denkbar ist etwa, der Baustelle großräumig über die Zweierlinie oder lokal über die Karl-Schweighofer-Gasse auszuweichen.

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