So, 17. Dezember 2017

Illegale Abschüsse

05.02.2015 09:21

Pächter im Burgenland nehmen Wilderer ins Visier

Unruhe herrscht unter der Jägerschaft in der Ostregion. Weil in den vergangenen Wochen immer öfter offenbar illegal erlegtes Wild aufgefunden wurde, sind die Behörden in Alarmbereitschaft. Treiben hier professionelle Wilderer ihr Unwesen? Die Polizei ermittelt, die vorgewarnten Revierpächter sind auf der Hut.

Die Fälle mutmaßlicher Wilderei ziehen sich quer durch das Burgenland. Die ersten waren bereits im vergangenen Herbst gemeldet worden. "Seither fanden Jäger immer wieder illegal erlegte Tiere", so ein Beamter. Anzeigen liegen vor.

Wilderer haben es auf Trophäen abgesehen
Zuletzt stieß ein Waidmann im Jänner bei seinem Rundgang im Raum Forchtenstein beim Rosaliengebirge auf einen toten Hirsch. "Womöglich war der Schütze gestört worden. Er hatte dem Tier das Haupt nicht abgetrennt", heißt es. Bei anderen Funden waren Trophäenjäger aber erfolgreich gewesen.

Ungeklärter Fall im Südburgenland
Voll im Gang sind die Ermittlungen auch im Fall eines gesuchten Wilderers im Südburgenland. Wie berichtet, hatte Jagdpächter Christian T. in seinem Revier ein totes Reh entdeckt. Bei der verwendeten Munition des Täters dürfte es sich um ein Vollmantelgeschoß wie im Weltkrieg gehandelt haben. Vorstellbar sei, so ein Fachmann, dass der Schütze mit einem alten Militärkarabiner auf das Wild gefeuert hatte.

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