Sa, 25. November 2017

Fataler Zusammenstoß

04.02.2015 07:50

Zug rammt nahe New York Auto: Sieben Tote

Ein Pendlerzug hat am Dienstag in einem Vorort von New York ein auf einem Bahnübergang stehendes Auto gerammt und die Fahrerin des Wagens getötet. Sechs weitere Menschen im vordersten Waggon des voll besetzten Zuges kamen bei dem Unglück ums Leben, berichteten US-Medien unter Berufung auf die Polizei.

Fernsehbilder zeigen das Autowrack und den ersten Waggon völlig ausgebrannt. "Das ist ein wirklich scheußlicher und brutaler Anblick", sagte Andrew M. Cuomo, Gouverneur des Bundesstaats New York, über die Szenerie am Unfallort in Valhalla, etwa 40 Kilometer nördlich der Millionenmetropole.

Die Fahrerin des Geländewagens hatte im späten Berufsverkehr mit ihrem Auto die Gleise überqueren wollen, als sich die Schranke auf das Dach des Wagens senkte. Laut der "New York Times" stieg die Frau aus, offenbar um nachzusehen, was los war. Dann setzte sie sich wieder in ihren Jeep und fuhr nach vorne, woraufhin der Wagen auf den Gleisen stecken blieb und von dem Zug gerammt wurde. Die Frau starb, ebenso wie sechs Passagiere. Zwölf weitere Personen wurden verletzt, darunter der Lokführer.

Das Auto sei noch rund 120 Meter mitgeschleift worden, berichtete der Sender CNN. Der Wagen und der vorderste Waggon gerieten dabei in Brand. Zahlreiche Passagiere des Zuges schlugen die Fenster ein oder retteten sich durch Notausgänge.

Reisende aus den hinteren Bereichen des Zuges berichteten, einen Aufprall und die Bremsung gespürt zu haben, anschließend habe es nach Benzin gerochen. Hunderte Menschen wurden zunächst in einer nahe gelegenen Turnhalle untergebracht und dann mit Bussen weitergefahren. Viele Vorortzüge mussten aufgrund des Unfalls stehen bleiben.

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