Mo, 23. Oktober 2017

Massiver Blizzard

03.02.2015 06:47

Wintersturm in den USA fordert mehrere Tote

Ein neuer Wintersturm hat mindestens elf Menschen in den USA das Leben gekostet. Sie starben am Sonntag und Montag bei wetterbedingten Autounfällen an der Ostküste oder im Mittleren Westen, berichtete der TV-Sender NBC. Stellenweise gingen bis zu 45 Zentimeter Neuschnee innerhalb von 24 Stunden nieder. Zeitweise waren rund 18.000 Menschen ohne Strom, Tausende Flüge mussten gestrichen werden.

Erst vergangene Woche hatte Schneesturm "Juno" weite Teile der Ostküste lahmgelegt - die Stadt New York aber weitgehend verschont. Diesmal waren besonders die Metropolen Chicago und Boston betroffen. "Viel Schnee von den Großen Seen bis nach Maine", meldeten die Meteorologen vom Nationalen Wetterdienst.

Schulen in Chicago geschlossen
In Chicago blieben am Montag die Schulen geschlossen - laut "Chicago Tribune" zum dritten Mal in diesem Jahr. Für Dienstag sagte der Nationale Wetterdienst weniger Schnee voraus: "Der Sturm wird ruhiger und die Gefahr zusätzlicher Schneefälle wird weiter abnehmen." Auf den in Richtung Kanada abziehenden Schneesturm soll "bittere Kälte" folgen.

Murmeltier sagt weitere sechs Wochen Winter voraus
Und auch längerfristig gibt es kaum Hoffnung auf wärmere Tage: Das weltberühmte Murmeltier "Punxsutawney Phil" sagte weitere sechs Wochen Winter voraus. Der Nager erkannte trotz dichter Wolkendecke am Himmel seinen eigenen Schatten, als er am Montag aus seinem Bau in einem Wäldchen bei Punxsutawney in Pennsylvania gezogen wurde.

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