Mo, 23. Oktober 2017

Jetzt wird's ernst!

02.02.2015 15:52

Klage gegen Barca wegen Neymar-Transfer gefordert

Die spanische Staatsanwaltschaft hat den Antrag gestellt, gegen den FC Barcelona und dessen früheren Präsidenten Sandro Rosell wegen Unregelmäßigkeiten bei der Verpflichtung von Neymar Anklage zu erheben. Der Madrider Staatsanwalt Jose Perals legte dem Verein und dem Ex-Klubchef am Montag zur Last, dem Finanzamt die wirkliche Ablösesumme für den brasilianischen Fußballstar verheimlicht zu haben.

Rosell hatte die Summe stets auf 57,1 Millionen Euro beziffert, in Wirklichkeit seien aber über Nebenverträge jedoch 82,7 Millionen Euro gezahlt worden, betonte der Staatsanwalt. Mit der fälligen Steuer von 12,2 Millionen Euro habe der Transfer den Klub 94,9 Millionen Euro gekostet. Dem früheren Klubpräsidenten Rosell warf der Staatsanwalt vor, diese Summen in den Bilanzen des Vereins verheimlicht zu haben.

13,6 Millionen Euro bereits nachgezahlt
Barca zahlte bereits vor einiger Zeit 13,6 Millionen Euro Steuern an das Finanzamt nach. Ob ein Prozess eröffnet wird, muss der zuständige Ermittlungsrichter Pablo Ruz entscheiden. Der Staatsanwalt forderte den Richter auf, auch Ermittlungen gegen den jetzigen Vereinspräsidenten Josep Maria Bartomeu wegen möglicher Steuervergehen im Jahr 2014 einzuleiten.

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