Sa, 18. November 2017

Fans zahlten 2.000 €

31.01.2015 12:45

Betrug mit Helene-Fischer-Kreuzfahrten aufgeflogen

Die Popularität von Schlagersängerin Helene Fischer auf sehr dreiste Art und Weise hat ein Betrüger in Deutschland ausgenützt. Er bot vermeintliche Kreuzfahrten im Internet mit dem Idol an. Es dauerte nicht lange, bis sehr viele Interessenten auf das Angebot aufsprangen und bereitwillig knapp 2.000 Euro berappten, um Fischer als Stargast auf der Kreuzfahrt zu bewundern. Doch das einmalige Angebot entpuppte sich als Betrug. Der Beschuldigte, ein 54-jähriger Deutscher, musste sich vor Kurzem vor Gericht verantworten. Doch er kam mit einem blauen Auge davon.

"Traumreise mit Traumkonzert!" So oder ähnlich lauteten Köderanzeigen des 54-Jährigen, der laut deutschen Medien kein unbeschriebenes Blatt ist. Betrugsfälle ziehen sich durch sein Leben. Auch Gefängniserfahrung soll er schon laut welt.de haben.

Angeklagter stellte zunächst Untermieter als Täter dar
Vor Gericht versuchte sich der Angeklagte zunächst herauszureden. Er hätte seine Mietwohnung weitervermietet, und der Betrüger sei sein Untermieter gewesen. Doch die Beweislage sprach eine andere Sprache. Der Beschuldigte konnte keinerlei Verträge oder Rechnungen zum Untermietsverhältnis vorweisen. Außerdem zeigten seine Kontoauszüge, dass der 54-Jährige die genannten Summen für die Tickets überwiesen bekommen hatte.

Geständnis und mildes Urteil
Die Beweislast wurde erdrückend, und schließlich gab es ein Geständnis. Der 54-Jährige gab alles reumütig zu und beteuerte, dass ihm seine Taten leid täten. Das Urteil fiel gnädig aus: elf Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der Verurteilte muss damit nicht ins Gefängnis.

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