Mo, 26. Februar 2018

Chelsea-Coach sauer

30.01.2015 15:40

Mourinho (wieder) im Kampf gegen den Rest der Welt

Jose Mourinho wittert wieder einmal eine Verschwörung. Vor dem Premier-League-Schlager zwischen Spitzenreiter Chelsea und Verfolger Manchester City am Samstag präsentierte sich der Portugiese in Hochform. Nachdem Englands Verband Chelsea-Stürmer Diego Costa für drei Spiele gesperrt und ihn selbst zu einer Geldstrafe verurteilt hatte, ist für Mourinho klar: Der Rest der Welt ist gegen uns. Kurzerhand sagte der Star-Coach daher eine für Freitag eigentlich verbindliche Pressekonferenz ab. Auch das wird wieder Ärger mit der FA geben. Doch auf dem Weg zur Meisterschaft ist Mourinho beinahe jedes Mittel recht.

Mit einem Sieg gegen den Meister aus Manchester würden die "Blues" ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf acht Punkte ausbauen. Im Titelrennen wäre das zu diesem Zeitpunkt eine kleine Vorentscheidung. Die Ausgangssituation der West-Londoner ist vor dem Duell allerdings nicht perfekt: Chelsea unterlag am vergangenen Wochenende im FA-Cup an der Stamford Bridge einem Drittligisten und am Dienstag musste man im Ligacup-Halbfinale gegen Liverpool in die Verlängerung. Torjäger Costa (17 Treffer) steht nach der Sperre wegen eines Tritts gegen Liverpools Emre Can im Topspiel nicht zur Verfügung. Cesc Fabregas könnte verletzungsbedingt ebenfalls ausfallen.

ManCity-Coach Pellegrini wackelt
Aber auch für die "Citizens" lief zuletzt nichts nach Plan. Seit sich Mittelfeldspieler Yaya Toure zum Afrika-Cup verabschiedet hat, wartet der Klub auf einen Sieg. Zuletzt gab es gegen Arsenal eine 0:2-Heimpleite. Im FA-Cup blamierte sich der Favorit zudem gegen Außenseiter Middlesbrough und schied aus. "Wir müssen das Spiel gewinnen, um die Lücke auf Chelsea zu schließen", forderte Trainer Manuel Pellegrini dennoch. Für den Chilenen geht es auch um seinen Arbeitsplatz. Im Februar trifft ManCity in der Champions League auf den FC Barcelona. Ein K. o. und ein erneuter Rückschlag im Meisterrennen könnte Pellegrini den Job kosten.

Brisanz birgt am Samstag auch die Rückkehr von Frank Lampard an seine alte Wirkungsstätte. Der Mittelfeldspieler hatte vor seinem Wechsel nach Manchester 13 Jahre lang für Chelsea gespielt, mit 211 Treffern ist er der Rekordschütze des Klubs und gewann mit den Blauen unter anderem die Champions League, die Europa League und dreimal die Meisterschaft. Seit seiner Zusage an City gilt Lampard als "Persona non grata" an der Stamford Bridge.

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