Mi, 23. Mai 2018

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30.01.2015 06:00

So soll neue Superrakete von SpaceX wieder landen

Große Pläne hat das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX: Es will noch heuer eine besonders leistungsstarke wiederverwendbare Rakete ins All schicken. Die "Falcon Heavy" soll nicht nur bis zu 53 Tonnen Fracht tragen können, sondern - so wie ihre zwei Booster-Raketen - auch wieder sicher auf der Erde landen. Das zeigt ein Video, das die Firma jetzt veröffentlicht hat. Der erste Versuch mit einer anderen Rakete ist allerdings fehlgeschlagen.

Laut SpaceX ist die "Falcon Heavy", die vom Startkomplex LC-39A am Kennedy Space Center der US-Raumfahrtbehörde NASA in Cape Canaveral (Florida) abheben soll, die derzeit leistungsstärkste Rakete der Welt. Dank ihrer insgesamt 27 Triebwerke wird sie beim Start eine Schubkraft entwickeln, die 18-mal höher ist als die einer startenden Boeing 747.

Booster und Rakete sollen aufrecht landen
Nach dem Abkoppeln von der Hauptrakete werden zuerst die zwei seitlich montierten Booster (Erststufen einer "Falcon 9" von SpaceX, Anm.) - anstatt wie bisher im Meer zu landen - wieder zur Erde zurückkehren und dort auf vier ausklappbaren Teleskopbeinen und aufrecht landen. Wenig später soll das, wenn alles klappt, auch mit der ersten Stufe der "Falcon Heavy" passieren.

Normalerweise zerbersten die Hunderte Millionen Dollar teuren Raketen komplett und stürzen als Schrott ins Meer. Langfristiges Ziel von SpaceX ist es, Teile der Trägerraketen wiederzuverwenden, was viel Geld sparen würde. Geht es nach SpaceX-Chef Elon Musk, dann sollen schon in naher Zukunft vollständige Trägerraketen zwischen Erde und dem Weltall pendeln.

Erster Versuch bei "Dragon"-Start misslang
Ob die Pläne in absehbarer Zukunft auch aufgehen, bleibt aber abzwarten. Erst am 10. Jänner war nach dem Start des SpaceX-Raumtransporters "Dragon" die Landung der ersten Stufe einer "Falcon-9R" von SpaceX spektakulär daneben gegangen. Statt sicher aufrecht zu landen, krachte die Trägerrakete gegen die als Landeort geplante Plattform im Meer, explodierte und wurde ins Wasser geschleudert.

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