Fr, 25. Mai 2018

Wegen Steueraffäre

28.01.2015 21:33

Spanische Infantin Cristina will Palast verkaufen

Die in eine Finanzaffäre verwickelte Infantin Cristina, die Schwester des spanischen Königs Felipe VI., will eine prachtvolle Villa in Barcelona verkaufen. Die 49-Jährige und ihr Mann Inaki Urdangarin (47) stellten bei der Justiz in Palma de Mallorca den Antrag, die Teil-Beschlagnahmung des kleinen Palasts im Stadtteil von Pedralbes aufzuheben.

Die Entscheidung zum Verkauf des Anwesens, dessen Wert in den Medien auf etwa sechs Millionen Euro geschätzt wird, sei der Infantin nicht leicht gefallen, betonte ihr Anwalt Miquel Roca Junyent am Mittwoch. Das Ehepaar lebt derzeit mit seinen vier Kindern in Genf.

Der Ermittlungsrichter Jose Castro hatte die Villa zu 50 Prozent beschlagnahmen lassen, weil Urdangarin dem Gericht eine Sicherheit von 13,6 Millionen Euro vorlegen musste. Dem Ex-Handballstar wird zur Last gelegt, als Präsident einer gemeinnützigen Stiftung mit einem Komplizen Steuergelder in Höhe von sechs Millionen Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben. Cristina muss sich in der Affäre wegen des Verdachts eines Steuervergehens verantworten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden