Di, 22. Mai 2018

"Köln nie verlassen"

28.01.2015 08:10

Stöger: Liebeserklärung an FC - Warnung an Wimmer

Peter Stöger und seine Liebeserklärung an einen außergewöhnlichen Klub. Und: Trotz Sorgen um den Klassenerhalt spricht der Köln-Trainer eine Warnung an seinen ÖFB-Legionär Kevin Wimmer aus.

Kurz vor dem Rückrundenstart bemüht sich der 1. FC Köln darum, offizieller Karnevalsverein zu werden. Peter Stöger musste am Sonntag zu einer sogenannten Karnevalssitzung (siehe Bild) – das gehört bei diesem Verein halt zum Pflichtprogramm. Aber ansonsten haben andere Sorgen Priorität – nach dem Aufstieg auch den Klassenerhalt zu schaffen: "Das kann gelingen, wird aber sicher schwer genug." Für ihn wird schon die englische Woche zum Start, am Samstag in Hamburg, dann Mittwoch daheim gegen Stuttgart und darauf in Paderborn, einiges klären.

"Etwas Außergewöhnliches"
Trotz der schwierigen Zeiten ließ er zuletzt mit einer Liebeserklärung an den Traditionsklub aufhorchen, die da hieß: "Köln will ich nie verlassen." Sein Versprechen bedeutet: Er wird nie von sich aus das Handtuch werfen, nicht von sich aus sagen, dass er Köln verlassen will wie vor eineinhalb Jahren die Austria trotz Meistertitel. Da ging er lieber zu Köln in die zweite Liga: "Für mich ist der Klub etwas Außergewöhnliches."

"Böses Erwachen" für Wimmer?
Der mit 30 Millionen Euro Schulden keine andere Wahl hat als zwei, drei Jahre die Klasse zu halten und dann nach oben zu kommen. Das umschreibt er mit dem Sager: "Entwicklungsarbeit macht mir Spaß." Bisher auch mit Landsmann Kevin Wimmer – derzeit ist allerdings die Zufriedenheit des Trainers mit dem Innenverteidiger nicht grenzenlos: "Ich bin nicht zufrieden mit ihm, ich sag ihm schon in der ganzen Vorbereitung, dass er sich nicht spielen soll, weil es ansonsten ein böses Erwachen geben kann. So sehr ich ihn auch sonst schätze."

Drei Millionen Euro nimmt Kölns Sportchef Jörg Schmadtke in die Hand, um Stöger einen neuen Spielmachertyp zu liefern: den Brasilianer Carlos Eduardo, für den Rubin Kasan 2010 an Hoffenheim 20 Millionen Ablöse bezahlte. In Russland blieb der jetzt 27-Jährige blass, war lange am Knie verletzt, zuletzt nach Rio de Janeiro an Flamengo verliehen – darum der Preisverfall. Auch bei ihm müsste Stöger Entwicklungsarbeit leisten: "Eine Nummer 10, die uns helfen könnte."

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