Di, 20. Februar 2018

Heilung so unmöglich

24.01.2015 08:56

Mutter verzichtet auf Chemo, um ihr Baby zu retten

Die 25-jährige Kalifornierin Ashley Caughey war in der zehnten Schwangerschaftswoche, als bei ihr Knochenkrebs im Bein diagnostiziert wurde. Um ihr Baby zu schützen, entschied sich die Frau gegen eine wohl lebensrettende Chemotherapie und hat nun nur noch wenige Monate zu leben.

"Ich musste nicht lange überlegen, denn die Ärzte sagten mir, dass mein Baby eine Chemotherapie wahrscheinlich nicht schaffen würde", erklärte die junge Frau gegenüber CNN. Für Caughey war es klar, dass sie ihr ungeborenes Kind beschützen werde - keinesfalls wollte sie das Risiko eingehen, ihr Mädchen zu töten, nur weil sie krank ist.

Therapie kann keine Heilung mehr bringen
Tochter Paisley kam im Juli gesund zur Welt und die zweifache Jungmutter begann sofort mit ihrer Therapie. Der Krebs hatte sich in der Zwischenzeit aber schon in ihrem Körper ausgebreitet, auch im Gehirn wurde ein Tumor entdeckt. Die Ärzte geben der Frau nur noch wenige Monate zu leben.

Die Diagnose hat die 25-Jährige zwar erschüttert, allerdings bereut sie ihre Entscheidung nicht: "Wenn ich dieses wunderschöne Mädchen anschaue, weiß ich, dass ich das Richtige getan habe."

25-Jährige will ein Vorbild für ihre Kinder sein
Die Zeit, die der jungen Familie nun noch bleibt, wird intensiv genutzt. Erst im November gab die 25-Jährige ihrem Lebensgefährten Jonathan das Jawort – auch die beiden Kinder waren dabei. Caughey ist es sehr wichtig, auch an ihren letzten Tagen noch ein Vorbild für ihren sechsjährigen Sohn Braiden und die kleine Paisley zu sein – sie sollen sehen, wie viel Kampfgeist und Lebenskraft noch in ihrer Mama steckt.

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