Di, 20. Februar 2018

"Krone"-Ombudsfrau

24.01.2015 12:00

Firma schuldet Kundin Geld und spielt Vogel Strauß

Seit fast drei Jahren versucht Leserin Elisabeth T., ihr Geld von einer Wiener Immobilienmakler-Firma zurückzubekommen. Diese hatte sich bei der Berechnung der Provision angeblich verrechnet. Seither spielt man dort aber Vogel Strauß und hat den Kopf tief in den Sand gesteckt. Antwort auf Anfragen gibt es jedenfalls nicht!

Im April 2012 hat die Maklerfirma Frau T. eine Mietwohnung in Wien vermittelt. Als Provision waren zwei Bruttomonatsmieten vereinbart. Bei deren Berechnung hat sich die Firma aber "vertan". "Als Berechnungsgrundlage wurde die Monatsmiete inklusive zehn Prozent Umsatzsteuer herangezogen. Laut Gesetz ist aber der Bruttomietzins exklusive Steuer heranzuziehen. Darauf hat mich erst nach der Bezahlung ein Freund aufmerksam gemacht", erklärt die Kundin.

Ihre Versuche, den Fall mit der Firma REIBO-Management und Unternehmensbeteiligung KG zu klären, sind bisher kläglich gescheitert. Trotz mündlicher und schriftlicher Aufforderungen, den zu viel verrechneten Betrag zu erstatten, ist bis heute nichts geschehen. Obwohl das bereits zugesagt worden ist.

Da auch auf das letzte Versprechen des Geschäftsführers, er werde das Geld überweisen, keine Taten folgten, wandte sich Frau T. verzweifelt an die Ombudsfrau. Bei REIBO spielt man aber weiterhin lieber Vogel Strauß. Drei Monate sind seit unserem Anruf und einer schriftlichen Anfrage vergangen. Ohne irgendeine Reaktion. Hallo! Bitte Kopf aus dem Sand nehmen!

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