Mi, 22. November 2017

Hinweise erbeten

23.01.2015 12:27

7 Jahre alter Tiroler Mordfall steht vor Klärung

Knalleffekt im vor rund sieben Jahren begangenen Mord an der Tirolerin Ingrid Sutter: Wie die Polizei am Freitag bekannt gab, gilt ein 60-jähriger Einheimischer, der sich wegen eines gemeinsam mit seinen beiden Söhnen verübten Überfalls auf einen Geldtransporter in Haft befindet, als dringend tatverdächtig. Der Mann schweigt jedoch zu den Vorwürfen, die Polizei bittet daher um Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Tiroler hatte im Mai vergangenen Jahres gemeinsam mit seinen beiden Söhnen einen Geldtransporter überfallen. Alle drei konnten überführt werden und wurden im November verurteilt. Der 60-Jährige fasste zweieinhalb Jahre Haft aus.

Im Zuge der Ermittlungen wurden die Fingerabdrücke des Mannes mit der Datenbank verglichen: Dabei gab es einen Treffer im Zusammenhang mit dem Mordfall Ingrid Sutter. So wurden laut den Ermittlern damals in der Wohnung des Mordopfers Fingerabdrücke des heute 60-Jährigen sichergestellt.

Auto war jahrelang verschwunden
Zudem seien die Fingerabdrücke des Mannes im Jänner 2014 an den gestohlenen Kennzeichen eines ebenfalls gestohlenen Wagens sichergestellt worden. Das Auto war einer Polizeistreife im Stadtteil Pradl aufgefallen, erläuterte Ermittler Christoph Hundertpfund. Das Merkwürdige dabei sei, dass die Kennzeichen mit der Kombination "I-3444AD" bereits 2009 als gestohlen gemeldet wurden und seitdem verschwunden blieben. Wofür der Wagen verwendet wurde, ist vorerst unklar.

"Der inhaftierte 60-Jährige zeigt sich jedoch nicht kooperativ", heißt es in einer Aussendung der Polizei. Selbst, wo er sich seit 2006 bis zu dem Raubüberfall befunden habe, verrate er den Ermittlern nicht. Aus diesem Grund wurde nun ein Bild des Verdächtigen veröffentlicht. Außerdem erhoffen sich die Ermittler Hinweise zu einem Paar Schuhe, das der Mann in der Tatnacht getragen haben soll. "Von der damaligen Spurenlage her gehen wir von einem zweiten möglichen Tatverdächtigen aus." Der 60-Jährige hülle sich aber auch diesbezüglich derzeit in Schweigen.

Pensionistin mit Polster erstickt
Die 68-jährige Pensionistin war am 30. Juni 2007 von Angehörigen in ihrer Wohnung in der Andechsstraße im Stadtteil Reichenau tot aufgefunden worden. Erst bei der Obduktion stellte sich heraus, dass die Frau eines gewaltsamen Todes gestorben war. Die 68-Jährige war mit einem Polster erstickt worden.

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