Mo, 20. November 2017

„Noch weit entfernt“

22.01.2015 09:53

Aksel Lund Svindal: WM-Start wird zur Zitterpartie

Aksel Lund Svindal arbeitet weiterhin auf Hochtouren, um sich seinen Traum vom Start bei der alpinen Ski-WM in den USA zu erfüllen. Der Norweger fliegt am Sonntag nach Übersee und wird dort eine Woche in Aspen trainieren. Danach will Svindal endgültig entscheiden, ob er fit genug für die WM in Vail/Beaver Creek ist.

Svindal, der sich im Oktober 2014 einen Achillessehnenriss zugezogen hatte, berichtete via Facebook von langsamen Fortschritten. "Bei schwierigen Bedingungen habe ich noch Probleme, aber es wird von Tag zu Tag besser", meinte Svindal, der teilweise schon wieder gemeinsam mit seinen norwegischen Teamkollegen trainiert. Über die Chancen auf eine WM-Teilnahme meinte Svindal: "Ein Start bei der WM ist noch weit entfernt. Aber die Fortschritte sind vielversprechend."

Vor dem Abflug in die USA wird Svindal noch einen Stopp in Kitzbühel einlegen und die Abfahrt am Samstag live vor Ort mitverfolgen. "Kjetil Jansrud hat derzeit einen super Speed, das könnte ein guter Tag werden", sagte Svindal über den aktuellen Leader im Abfahrts- und Super-G-Weltcup.

Bode Miller im "Schritt-für-Schritt-Prozess"
Auch hinter dem zweiten nach einer Operation zurückgekehrten Ski-Superstar stehen kurz vor der WM weiter Fragezeichen. Bode Miller ist nach seiner Rücken-Operation im vergangenen November zwar in Wengen und Kitzbühel wieder auf die Abfahrts-Trainingspisten zurückgekehrt, Rennstarts werden sich aber vor der am 2. Februar beginnenden Heim-WM in Beaver Creek kaum ausgehen. Auch in Kitzbühel darf Miller am Samstag zudem nicht den Vorläufer geben.

"Bode ist in einem Schritt-für-Schritt-Prozess. Er ist aber noch nicht rennbereit. Wir machen jeden Tag kleine Schritte, um ihn dorthin zu bringen", erklärte US-Cheftrainer Sasha Rearick in Kitzbühel. "In den schwierigen Passagen fährt Bode schon wieder wie eine Katze. Für die schnellen Teile braucht es aber noch einige Meilen."

Ob der 37-Jährige Anfang Februar bei den Speed-Bewerben in Beaver Creek antritt, ist damit nach wie vor offen. "Wir planen von Tag zu Tag. Jedes Mal schauen wir uns an, wie es ihm geht und dann machen wir einen Plan für den nächsten Tag", so Rearick. "Die Intensität wird jeden Tag höher. Kondition ist aber nur eine Sache, es geht auch um Beweglichkeit und Stabilität." Einen WM-Start schloss Rearick nicht aus. "Warum nicht? Aber diese Entscheidungen werden dann getroffen, wenn sie zu entscheiden sind."

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