Mo, 21. Mai 2018

Ö3-Statistik

22.01.2015 07:51

Allzeittief: 358 Geisterfahrermeldungen im Vorjahr

Das Jahr 2014 ist mit der geringsten Anzahl an Geisterfahrermeldungen seit Beginn der Aufzeichnungen vor 20 Jahren zu Ende gegangen. Genau 358-mal warnte Ö3 vor Geisterfahrern. Gegenüber dem Jahr 2013, das bereits ein neues Tief markiert hatte, ist das ein neuerlicher Rückgang um fünf Meldungen oder 1,4 Prozent. Der höchste Wert war 2004 mit 550 Meldungen verzeichnet worden.

Die stärksten Monate im Jahr 2014 waren der Juli und der Oktober mit jeweils 38 Meldungen, im Mai wurden mit 21 Geisterfahrern die wenigsten gezählt. Zwei Geisterfahrerunfälle endeten laut Ö3 tödlich, dabei kamen drei Menschen ums Leben - im Jahr zuvor waren zwei Tote nach Geisterfahrerunfällen verzeichnet worden. 14 Personen wurden im Vorjahr bei Unfällen mit Geisterfahrerbeteiligung verletzt.

Niederösterreich vor Steiermark, Schlusslicht Burgenland
Zum siebenten Mal in Folge führt Niederösterreich das Bundesländerranking an, gefolgt von der Steiermark. Rang drei belegt Oberösterreich, das Tirol überholt hat. Am Ende der Reihung liegt das Burgenland mit den wenigsten Meldungen. Starke Zuwächse verzeichneten Vorarlberg und Oberösterreich, in Salzburg blieb die Anzahl gleich, in allen anderen Bundesländern ging sie zurück - besonders deutlich in Niederösterreich.

Die Südautobahn (A2) bleibt mit 52 Meldungen die Autobahn mit den meisten Geisterfahrern. In Relation zur Gesamtlänge waren allerdings - wie schon 2013 - auf der A7, der Mühlkreisautobahn, die meisten Falschfahrer unterwegs. Dort liegt auch das am stärksten betroffene Autobahnteilstück: im Raum Linz mit 13 Meldungen.

Besonders gefährlich: Sonntage und Vormittage
Der Wochentag mit den meisten Geisterfahrern ist der Sonntag mit 71 Meldungen. Im Tagesverlauf trifft man am Vormittag am wahrscheinlichsten auf einen Geisterfahrer, das geringste Risiko besteht am späten Nachmittag.

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