Do, 23. November 2017

Nicht zu erwischen?

20.01.2015 10:23

Känguru im Drautal ist erfahrener „Ausbrecher“

Das Känguru, das sich seit Monaten in einem Wald im Drautal herumtreibt (die "Krone" berichtete), ist ein erfahrener Ausbrecherkönig. Denn bevor "Charly" zu einem Bauern nach Zlan übersiedelt ist, hielt er das Gailtal auf Trab. Das Beuteltier hatte sich dort im Juni 2013 für mehrere Tage aus dem Staub gemacht.

"Ich habe Charly und ein zweites Känguru im Februar 2014 narkotisiert und vom Gailtal ins Drautal zum neuen Besitzer gebracht", erzählt Tierarzt Horst Olsacher. Der erfahrene Veterinär hat ein spezielles Narkosemittel für Kängurus und will nun bei der Jagd auf den seit Monaten in Zlan in Freiheit lebenden Charly mithelfen.

Känguru frisst bei Zlaner Familie
Erst vergangenen Samstag konnte Anita Gasser, die ja die "Krone" um Hilfe gebeten hatte, bis auf zehn Meter an das scheue Känguru herankommen. "Es kommt immer in der Früh und immer in die Nähe vom Haus der Familie Linder. Dort haben wir auch Äpfel und Karotten ausgelegt. Aber es kommt leider nicht jeden Tag", erzählt Anita Gasser.

Narkosegewehr und Lebenfallen
Die "Krone" war am Montag mit Babyhotelier Siggi Neuschitzer, der Charly adoptieren will, und Tierarzt Horst Olsacher erneut in Zlan, aber der süße Hüpfer ließ sich leider nicht blicken. "Wir werden es nun öfter versuchen. Wenn wir es mit dem Narkosegewehr nicht erwischen, werden wir Lebendfallen aufstellen", erklärt Siggi Neuschitzer, der schon Erfahrung mit den Beuteltieren hat. "Die Bewohner von Zlan sollen das Tier nicht mehr füttern. Es soll nur Futter bei der Familie Linder bekommen. Vielleicht haben wir dann eine bessere Chance."

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