Di, 21. November 2017

Wegen Drohnenfotos

18.01.2015 19:11

Österreicher in Kenia festgenommen und bestraft

Großalarm inmitten des kenianischen Nationalparks Amboseli. Der Verursacher: ein Safari-Tourist aus Österreich. Der Urlauber ließ seine Kamera-Drohne steigen, um die faszinierende Tierwelt via Foto auch von oben festzuhalten. Was folgte, war die Festnahme des Urlaubers, ein Gerichtsverfahren und schließlich satte 470 Euro Strafe.

Vom Militär für Aufklärungsflüge bzw. für gezielte Tötungen eingesetzt, werden Drohnen auch auf dem privaten Sektor immer beliebter - vor allem jene Modelle, die mit Kameras ausgestattet sind. Was Behörden weltweit rechtlich gerade in Risiko-Zeiten wie diesen großes Kopfzerbrechen bereitet.

Nur Minuten in der Luft
In Kenia jedenfalls muss jeder Drohnenflug gemeldet und genehmigt sein - was der Urlauber aus Österreich aber nicht wusste. Nur Minuten war seine Kamera-Drohne über dem Amboseli Nationalpark in der Luft, als für den Mann bereits die Handschellen klickten.

Obwohl sich die herbeieilenden Polizisten noch vor Ort davon überzeugten, dass wirklich nur Safari-Fotos geschossen wurden, nahmen sie den Touristen fest und zerrten ihn vor Gericht. Der Österreicher musste daraufhin wegen des illegalen Flugs umgerechnet rund 470 Euro Strafe zahlen.

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