Di, 21. November 2017

„Völlig unrentabel“

15.01.2015 10:11

Verein fordert Abschaffung der Hundesteuer

"Alle Argumente sprechen für eine sofortige Abschaffung. Die Hundesteuer ist wegen des Verwaltungsaufwands für den Staat unrentabel", bekräftigt Erich Goschler vom Club der "Tierfreunde Österreich". Der Verein hat mit seiner Petition "Stoppt die Hundesteuer" bereits über 21.000 Unterschriften gegen die Abgabe für Hundehalter gesammelt.

Für die "Tierfreunde Österreich" ist die Lage klar: Weltweit sei die Hundesteuer in den letzten Jahren wegen ihrer Unrentabilität sukzessive abgeschafft worden, so der Verein in einer Aussendung. Österreich sei demnach neben Namibia eines der letzten vier Länder mit einer Hundesteuer.

Viele Bürger kritisieren die Abgabe
Viele Hundehalter krisitieren die Besteuerung von Hunden - sie sei etwa unethisch, willkürlich und gegenüber anderen Tierhaltern diskriminierend. Zudem ist die Abgabe nicht zweckgebunden, muss also nicht zwingend in Verbesserungen für Hunde und ihre Besitzer investiert werden. Besonders Bürger mit geringem Einkommen haben oft Schwierigkeiten, die Steuer zu bezahlen - die Höhe wird von der jeweiligen Gemeinde festgelegt und unterscheidet sich teilweise deutlich.

Petition bereits Tausende Male unterschrieben
Die "Tierfreunde Österreich" setzen sich seit Monaten für eine Abschaffung der "volkswirtschaftlich und ethisch überholten" Hundesteuer ein. "Wir haben diesen Schritt gesetzt, weil Österreichs Hundehalter nicht länger bereit sind, ohne transparente Gegenleistungen immer mehr zu bezahlen", erklärt Erich Goschler, Vorstandsmitglied der "Tierfreunde Österreich". Hundehalter können die Petition HIER unterstützen.

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