Fr, 25. Mai 2018

Hund starb im Feuer

15.01.2015 07:04

Wohnwagen ging in Flammen auf - Mann verletzt

Dramatische Szenen haben sich in der Nacht auf Mittwoch auf einem Campingplatz in Thiersee in Tirol abgespielt. Beim Versuch, die Gasheizung umzustellen, stand plötzlich der Wohnwagen eines 73-jährigen Dauercampers in Flammen. Der Deutsche konnte sich ins Freie retten, erlitt aber schwere Verbrennungen. Sein Hund starb in den Flammen.

Gegen 3.30 Uhr versuchte der 73-Jährige am Campingplatz "Hiasenhof" die Gasheizung umzustellen. "Dabei kam er laut eigenen Angaben ins Stolpern", erklärt Brandermittler Roland Egger von der Polizei Kufstein. Es kam zum Brand.

"Verbrennungen im Gesicht und an beiden Händen"
Der Deutsche versuchte noch, den Gashahn zu schließen und das Feuer selbst zu löschen, was ihm allerdings nicht mehr gelang. Rasch breiteten sich die Flammen auf den Wohnwagen aus. "Der 73-Jährige konnte sich noch ins Freie retten. Er erlitt aber Verbrennungen im Gesicht und an beiden Händen", weiß Egger. Laut dem Brandermittler war eindeutig der unsachgemäße Umgang mit der Gasheizung die Ursache für das Feuer.

Beim Eintreffen der Feuerwehren von Mitterland und Vorderthiersee stand der Campingwagen bereits in Vollbrand, das Feuer konnte aber rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. "Wir haben bereits bei Einsatzbeginn zwei ausgebrannte Gasflaschen vorgefunden. Umliegende Objekte konnten vor einem Übergreifen des Feuers geschützt werden", heißt es vonseiten der Feuerwehr Vorderthiersee.

Trauer um Vierbeiner
Der verletzte Dauercamper aus Bruckmühl in Bayern wurde nach der Erstversorgung mit der Rettung ins Krankenhaus nach Kufstein gebracht. Sein Wohnwagen brannte vollkommen nieder. Weitaus schwerwiegender dürfte allerdings der Schmerz über den Verlust seines Hundes sein. "Der Vierbeiner des Deutschen ist leider im Flammenmeer ums Leben gekommen", bestätigte die Pressestelle der Polizei auf Anfrage der "Krone".

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