Mi, 23. Mai 2018

Zukunft offen

13.01.2015 14:00

Messi sorgt mit neuen Wechselgerüchten für Wirbel

Lionel Messis Zick-Zack-Kurs seine eigene Zukunft betreffend hat wieder einmal für Wirbel gesorgt. Dass der Fußball-Superstar des FC Barcelona bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres auch noch ein Kreuzerl für Chelsea-Coach Jose Mourinho übrig hatte, tat sein übriges, um Transferspekulationen neu anzuheizen.

"Ich weiß nicht, was passieren wird. Ich weiß nicht, wo ich im kommenden Jahr sein werde", sagte Messi am Montag am Rande der FIFA-Gala in Zürich. Am Vortag hatte der 27-jährige Argentinier im klubeigenen TV-Sender noch ein Bekenntnis zu Barca und eine verharmlosende Stellungnahme zu angeblichen Dissonanzen mit Trainer Luis Enrique abgegeben.

"In der Welt des Fußballs weiß man nie, was passiert"
"Das sind alles Lügen. Ich habe nie irgendwas verlangt, damit ich bleibe, weil ich nicht die Absicht habe zu gehen, weder zu Chelsea noch zu Manchester City", hatte Messi im Barca TV gesprochen. Keine 24 Stunden später wiederholte Messi in Zürich zwar, dass er immer schon gesagt habe, gerne seine Karriere bei den Katalanen zu beenden. Aber: "In der Welt des Fußballs weiß man nie, was passiert."

Die spanische Sportzeitung "Marca" titelte daraufhin am Dienstag: "Messi spricht, und Barca zittert." Der Argentinier habe alleine mit seinen Worten beim FC Barcelona "ein Erdbeben" ausgelöst. Der Traditionsklub befindet sich ohnehin in Turbulenzen, musste doch erst vergangene Woche Sportdirektor Andoni Zubizarreta gehen. Zudem darf Barca wegen seiner Transfersperre noch ein Jahr keine neuen Spieler verpflichten.

Messi setzt Mourinho bei Fußballer-Wahl auf Platz drei
Zu allem Überfluss setzte Messi als Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft bei der Wahl zum Trainer des Jahres nach seinem WM-Teamchef Alejandro Sabella und seinem früheren Barca-Coach Josep Guardiola auch noch Mourinho auf Platz drei. Dessen Klub Chelsea soll nach den Problemen Messis mit Luis Enrique bereits Kontakt mit dessen Vater aufgenommen haben, um die Chancen auf einen Wechsel auszuloten.

"Mit Zuckerbrot und Peitsche" behandle Messi den FC Barcelona, schrieb die Lokalzeitung "La Vanguardia". Seinen Vertrag bei den Katalanen hat der vierfache Weltfußballer des Jahres allerdings erst im Mai bis 2018 verlängert. Wer Messi vorher haben will, müsste eine angeblich festgeschriebene Ablösesumme von 250 Millionen Euro auf den Tisch legen.

Aber würde er überhaupt woanders spielen wollen? "Ich denke nicht daran, aus Barcelona wegzugehen", sagte Messi bereits beim Verlassen des Kongresshauses von Zürich. Dass seine Zukunft offen sei, habe er "einfach nur so gesagt". Er fühle sich missverstanden. Der Zick-Zack-Kurs könnte aber auch als Kalkül ausgelegt werden. Messi hat dem Klub damit einmal mehr demonstriert, wie sehr er von ihm abhängig ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker
Abschied ist fix
Australier James Jeggo verlässt Sturm Graz!
Fußball National
„Sommermärchen“-Ende
Ex-DFB-Chef Zwanziger in WM-Affäre angeklagt
Fußball International
ÖFB-Legionär
Mwene wechselt zu Mainz 05 in die Bundesliga
Fußball International
CL-Finale
Lyon und Wolfsburg kämpfen um das Triple
Fußball International
Kriminal-Statistik
Krawall-Klub Rapid: Anzeigen haben sich verdoppelt
Fußball National
Vincenzo Iaquinta
Mafia-Klage! Weltmeister soll sechs Jahre bekommen
Fußball International
„Uns fehlen die Worte“
RB-Boykott: Dortmund-Spende für Austria Salzburg
Fußball International
Finanzverstöße
Milan droht Ausschluss aus der Europa League
Fußball International

Für den Newsletter anmelden