Fr, 23. Februar 2018

Dubiose Vorgänge

12.01.2015 17:07

Betrugsverdacht um Testspiele holländischer Klubs

Zwei Freundschaftsspiele mit Beteiligung von niederländischen Fußballklubs stehen einem Bericht der Tageszeitung "De Volkskrant" zufolge unter Manipulationsverdacht. Wie die Zeitung am Montag meldete, handelt es sich bei den Partien um die Begegnungen SC Heerenveen gegen Standard Lüttich und ADO Den Haag gegen den albanischen Verein Skenderbeu Korce.

Beide Partien fanden in Spanien statt, wo sich die Vereine gerade auf die Frühjahrsmeisterschaft vorbereiten. Die beiden niederländischen Erstligisten sollen nach Informationen des International Centre for Sport Security (ICSS) in Doha aber nicht an den Manipulationen beteiligt gewesen sein. In der Vergangenheit hat es bereits häufiger Auffälligkeiten bei Testspielen während der Vorbereitung gegeben. Diese Spiele gelten als leichter manipulierbar und sind deshalb für den Wettmarkt besonders interessant.

Heerenveen-Profis wunderten sich über Schiri
Die Spieler des SC Heerenveen hatten am vergangenen Freitag beim 0:2 gegen Lüttich vorzeitig den Platz verlassen, nachdem der spanische Schiri insgesamt vier Elfer gepfiffen hatte. Beide Treffer für Lüttich wurden per Strafstoß erzielt, zudem verschoss Heerenveen einen Elfer. Als der Unparteiische dann den dritten Penalty für die Belgier auch noch wiederholen ließ, gingen die Heerenveen-Profis in die Kabine. Der Niederländische Fußballverband forderte Heerenveen inzwischen zu einer Stellungnahme auf.

Auch bei der Partie Den Haag gegen Skenderbeu Korce (2:0) soll es zu Auffälligkeiten auf dem Wettmarkt gekommen sein. Die Verantwortlichen von ADO zeigten sich allerdings überrascht. Ihnen sei während des Spiels nichts komisch vorgekommen.

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