Di, 20. Februar 2018

Neue Unfall-Details

12.01.2015 13:57

Verunglückter Fußballprofi war nicht angeschnallt

Zum Unfalltod des jungen belgischen Mittelfeldspielers Junior Malanda vom deutschen Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg sind mittlerweile Einzelheiten bekannt geworden. So steht fest, dass Malanda im verunglückten Auto nicht angeschnallt war. Derweil ist die Mannschaft von Wolfsburg in tiefer Trauer ins Trainingslager nach Südafrika gereist.

Zwei Tage nach Malandas Tod werden immer mehr Details zum Unfalldrama auf der Autobahn bekannt. Der Belgier war vor dem Unglück nach Angaben der Bielefelder Polizei auf dem Rücksitz nicht angeschnallt. Zudem war der Fahrer des Geländewagens bei starkem Regen auf dem Autobahn-Abschnitt nahe Porta Westfalica am Samstagnachmittag zu schnell unterwegs. Malanda wurde aus dem Auto geschleudert, weil er seinen Gurt nicht angelegt hatte. Der 20-Jährige starb noch am Unfallort.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Die Polizei ermittelt gegen den Fahrer des Geländewagens wegen fahrlässiger Tötung. Bei dem Verkehrsunfall am vergangenen Samstag hatte sich der Mann am Steuer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten. Der VW-Touareg war deshalb auf der A2 in der Nähe von Porta Westfalica bei Starkregen und starken Sturmböen rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte die Leitschiene durchbrochen.

Der Wagen prallte anschließend gegen mehrere Bäume und überschlug sich mehrfach. Dabei wurde der 20-jährige Wolfsburg Spieler Junior Malanda, der nicht angeschnallt auf der Rückbank saß, aus dem Fahrzeug geschleudert und tödlich verletzt. Der belgische Mittelfeldspieler starb noch am Unfallort. Neben Malanda saßen zwei ebenfalls 20-jährige belgische Nachwuchsspieler im Auto. Sie wurden bei dem Unfall verletzt, haben das Krankenhaus aber inzwischen verlassen.

Wolfsburg-Spieler in psychologischer Betreuung
Wolfsburgs Spieler werden in Kapstadt psychologisch betreut. "In einer anderen Umgebung, wo wir nicht jeden Tag Juniors Spind sehen, kann die Gruppe den Verlust besser aufarbeiten", hatte Manager Klaus Allofs vor der Abreise erklärt. In Wolfsburg hatten am Sonntag rund 1.000 Fans mit einem Trauermarsch an den verstorbenen Profi erinnert. In der deutschen Bundesliga und im internationalen Fußball hatte Malandas Tod Bestürzung und eine Welle der Anteilnahme ausgelöst.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Liveticker
Für den Newsletter anmelden