Sa, 24. Februar 2018

Falsche Opferzahlen

09.01.2015 08:47

Honda zahlt in den USA Rekordstrafe

Die US-Verkehrsaufsicht zieht den japanischen Autobauer Honda mit ihrer höchsten jemals verhängten Strafe zur Rechenschaft. Denn das Unternehmen soll die Opferzahlen in seiner Verletzten-Statistik zu niedrig angegeben haben. Insgesamt 70 Millionen Dollar (knapp 60 Millionen Euro) werde Honda im Rahmen eines Vergleichs zahlen, wie die Behörde NHTSA am Donnerstag mitteilte.

"Honda und alle anderen Autobauer tragen eine Sicherheitsverantwortung, der sie nachkommen müssen - es gibt keine Entschuldigungen", sagte Verkehrsminister Anthony Foxx laut Mitteilung. "Diese Strafen reflektieren unsere kompromisslose Haltung gegenüber denjenigen, die das Gesetz verletzen."

Eigentlich kann die NHTSA nur Bußgelder von maximal 35 Millionen Dollar verhängen. Weil Honda der Aufsicht bei den regelmäßigen Frühwarn-Berichten 1.729 Verletzungs- und Todesfälle nicht korrekt gemeldet und zusätzlich auch bei der Angabe von Garantieansprüchen von Kunden Fehler gemacht haben soll, wurde der Firma aber nun die Höchststrafe gleich doppelt aufgebrummt. "Wir haben diese Sache aus der Welt geschafft und werden die wichtige Arbeit fortsetzen, die Honda wegen der Nachlässigkeiten bereits unternommen hat", sagte der Vize-Amerika-Chef von Honda, Rick Schostek, laut einer Mitteilung.

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