Do, 23. November 2017

Prozess in NÖ

08.01.2015 09:45

„Katzen-Mama“ von Tierquälerei freigesprochen

Doris Sch. aus Böheimkirchen in Niederösterreich fiel aus allen Wolken, als ihr die Strafanzeige ins Haus flatterte. Der Vorwurf: Tierquälerei! Die 42-Jährige soll – so jedenfalls die Anschuldigung einer Veterinärmedizinerin – drei Katzen-Babys vernachlässigt haben, eines davon starb. Vor Gericht gab es einen glatten Freispruch.

Bereits im Sommer 2013 nahm die Niederösterreicherin die drei Jungtiere – sie waren erst wenige Tage alt – bei sich zu Hause auf, zog "Marie", "Leonardo" und "Nick" mit der Flasche groß. Doch nach einigen Wochen verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Kätzchen rapide. Sie litten allesamt an Durchfall, Leonardo hinkte zusätzlich an den Hinterläufen.

Beinverletzung brachte Katzenhalterin vor Gericht
Also ab zum Tierarzt, dachte sich die Dame. Trotz Behandlung gab es für Leonardo keine Rettung mehr. Die Beinverletzungen könnte – in einem unbeaufsichtigten Moment – der damals dreijährige Sohn von Sch. verursacht haben. Dafür landete die Katzenmama, vertreten von den Anwälten Michael Leibel und Alfred Boran, jetzt vor Gericht. Freispruch, der Staatsanwalt ging in Berufung.

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