Mi, 23. Mai 2018

Bald neue Feuer?

07.01.2015 19:15

Besserung bei Buschbränden in Südaustralien

Die australische Feuerwehr hat die im Süden des Landes wütenden Buschbrände weitgehend unter Kontrolle gebracht. Wie die Behörden am Mittwoch erklärten, gelang es den Einsatzkräften, 95 Prozent des Feuers in den Bergen östlich von Adelaide im Bundesstaat South Australia einzudämmen. Es bestehe aber wegen des befürchteten Temperaturanstiegs auf bis zu 38 Grad in dieser Woche die Gefahr neuer Feuer.

Einsetzender Regen unterstützte die Löscharbeiten. Die Feuer seien auf zwei Gebiete eingegrenzt, sagte Landesfeuerwehrchef Greg Nettleton. Allerdings konnten die verbleibenden Brandherde nicht vom Regen gelöscht werden, dafür bedürfe es weiterer Feuerwehreinsätze. Nasa-Satellitenbilder zeigten große, lang gezogene Rauchwolken über der Region Adelaide Hills.

Sorge vor Temperaturanstieg
Sorge bereiteten den Einsatzkräften unter anderem die Temperaturprognosen für die kommenden Tage. Es bestehe die Gefahr, dass die Brände wieder aufflammen könnten und zwar auch dort, "wo es bisher noch nicht gebrannt hat", teilte die Feuerwehr mit. Nettleton wies außerdem auf neue Brände infolge von Blitzeinschlag hin. Starker Wind mit Böen von bis zu 120 Stundenkilometer könne diese Feuer auf andere Regionen übergreifen lassen.

Fast 13.000 Hektar Land zerstört
Rund 800 Feuerwehrleute sind seit sechs Tagen im Einsatz, um die Buschfeuer in der Region zu bekämpfen. Seit Freitag wurden bereits fast 13.000 Hektar Land sowie Dutzende Häuser zerstört. Auch im Nachbarstaat Victoria wurden wieder steigende Temperaturen erwartet. Premierminister Tony Abbott wollte sich am Donnerstag in den Brandgebieten ein Bild von der Lage machen.

Australien erlebt in den Sommermonaten immer wieder schwere Buschfeuer. Bei Bränden im Februar 2009 im Staat Victoria starben 173 Menschen, mehr als 2.000 Häuser brannten ab.

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